UNDER THE SKIN OF ROCK'N ROLL!
(Das Review und das Interview zum Buch)

 

UNDER THE SKIN OF ROCK N ROLL
(Von Nando Rohner und Alessandro Bertolotti)
Book on Demand GmbH, Nordstedt
ISBN: 9783837092851

Heute gibt es mal ein etwas ungewöhnliches Update. Ich möchte euch das Buch „Under the skin of Rock’n’Roll“ vorstellen und auch ans Herz legen. Nando und Alessandro haben im Grunde nix anderes gemacht, als das, was wir hier bei INK-UNDER YOUR SKIN auch machen *g* nur einen kleinen Tick ausführlicher. Ich frage mich schon lange, wieso nicht schon eher jemand auf die Idee gekommen ist, genau so ein Buch zu schreiben (vielleicht lag es daran, dass man dachte, wir tätowierten Rocker können nicht so gut lesen *g*).Tattoos und Rock, das gehört einfach zusammen wie Pommes Frites und Ketchup. Es ist doch immer noch so, dass Rocker das Image der stark tätowierten Leute haben. Sicher, Image ist das eine, und die Geschichten hinter den Tattoos das andere. Und doch verbinden wir damit automatisch Wildheit, Freiheit, Rebellion, sich abheben von der Gesellschaft usw.  Da verwundert es nicht, dass so viele Musiker tätowiert sind. Denn sie verkörpern all das. Doch hinter all dem Wilden steht fast immer ein kreativer, nachdenklicher und auch sensibler (sensibel heißt ja nicht Mimose) und tiefgründiger Mensch.

Die Rock-Musik an sich ist für mich eine der leidenschaftlichsten Musik-Stile unserer Zeit. Da wird’s laut, leise, schnell, langsam, bombastisch, einfach, minimalistisch - kurz gesagt, da steckt einfach Herzblut mit drinnen. Die Musiker erzählen Geschichten und genau das machen sie auch mit ihren Tattoos. Vielleicht nicht so vordergründig wie in ihren Songs, eher intimer und persönlicher.

Bei „Under the skin of Rock’n’Roll“ handelt es sich um ein Interview-Buch. Interviewt wurden Musiker aus dem Rock-/ Metal-Bereich, darunter auch Größen wie Dero von OOMPH!, Roy Mayorga von STONE SOUR, Andreas Kisser von SEPULTURA, Mille von KREATOR und, und, und.

Das Buch ist in vier Teile eingeteilt. Im ersten geht es um Tattoos im Allgemeinen, im zweiten werden Musiker interviewt, im dritten Tattoo-Künstler und im vierten gibt es ein paar Special-Interviews, unter anderem mit einem Pfarrer. Lasst euch überraschen.

Wenn ihr das Buch lest wird euch auffallen, dass sich manche Fragen immer wieder wiederholen. Aber es kommt ja auf die Antworten an und nicht auf die Fragen. Vergleicht man dann die Antworten miteinander, stellt man das eine oder andere Mal zwar Parallelen fest, aber oft gibt es auch gravierende Unterschiede der Sicht der Dinge. Wie z. B. bei der Frage: wie gehst du mit dem Schmerz um? Für den einen ist es eine spirituelle Reinigung und für den anderen ein nötiges Übel. Interessant sind natürlich auch die Geschichten der Bedeutung der Tattoos, wann sie wie wo und von wem entstanden sind.

Wenn man keine Tattoo-Magazine liest, wird man wenig von den einzelnen Tattoo-Künstlern wissen, deshalb fand ich den Teil mit den Tätowierern fast noch interessanter als den Teil der Tätowierten. Tätowierer ist kein Lehrberuf wie Schreiner, Maurer, Arzt, Anwalt… usw. und für mich sind gute Tätowierer wahre Künstler. Schwarze Schafe gibt es natürlich überall.

Viele, viele Bilder sind natürlich auch in dem Buch. Denn, wenn hier schon die Rede von Musikern und Tattoos ist, dann wollen wir natürlich auch die Bilder dazu sehen. Einige davon sind leider nur in schwarz/ weiß, aber ein paar sind auch in Farbe.

Wenn ihr euch für Tattoos und Rock/Metal interessiert, hierbei wohl mehr für die Tattoos, dann kann ich euch „Under the skin of Rock’n’Roll“ nur wärmstens empfehlen. Sehr interessant, sehr unterhaltsam und ein Buch, das man sicher immer mal wieder gerne durchblättert.

 


Zum interessanten Tattoo-Buch "Under the Skin Of Rock'n Roll haben wir uns mit Autor Nando Rohner (rechts) unterhalten:

Hey Nando, wann kamst du das erste Mal mit Tattoos in Verbindung?

Buh, schwere Frage. Ich wollte mir schon immer ein Tattoo stechen lassen, doch ich war mir nie wirklich sicher wo ich es hinhaben wollte und was für ein Motiv es werden sollte. Erst durch die Arbeit am Buch hat sich mein Wunsch nach einem Tattoo so verstärkt, dass ich mich dann auch unter die Tattoo-Nadel gelegt habe. Sagen wir es also so: Ich interessiere mich seit meinem 16 Lebensjahr für Tattoos, aber „entjungfert“ habe ich mich erst mit 30 ;)

Was bedeuten dir deine Tattoos?

Meine Tattoos sind ein Ausdruck meiner Persönlichkeit, daher sagt auch jedes meiner Tattoos und jedes meiner zukünftigen Tattoos etwas über mich aus. Ich lass mich also nicht tätowieren weil es schön ausschaut, wobei ein Tattoo natürlich auch optisch die Welt rocken muss ;), sondern weil ich mich dadurch selber definieren möchte. Jedes meiner Tattoos hat eine Aussage, die ich dementsprechend auch auslebe.

Gibt es eine Körperstelle, die du dir nie tätowieren lassen würdest?

Wie fast jeder der von uns befragten Musiker sage ich da mal, dass ich nie meinen „besten Freund“ mit einem Tattoo verzieren würde. Ansonsten auch Gesicht, Hände, mein Bauch und die Beine. Ich habe was meine Tattoos anbelangt eine Art von Masterplan, der aber nur gewisse Körperteile umfasst.

Wie gehst du mit dem Schmerz um?

Ich bin kein Fan vom Tattoo-Schmerz, doch er gehört halt auch dazu und komischerweise vergisst man den Schmerz schnell wieder, nachdem man sich ein neues Tattoo gemacht hat und schon die nächsten Tattoos plant. Mal ganz davon abgesehen, dass der Schmerz durchaus auszuhalten ist ;)

Wer hat deine Tattoos gestochen?

Mein erstes Tattoo wurde mir von TöM von Tokio Hardcore Tattoo gestochen. Mir was es wichtig, dass mein japanisches Tattoo auch von einem Japaner gestochen wird. Mein Unterarm hat Vari von Tahiti gestochen, es handelt sich dementsprechend auch um ein polynesisches Tribal. Als nächstes werde ich wohl wieder einen Japaner oder einen Koreaner an meinen Traumkörper lassen ;), mal schauen wer von meinen Wunschkandidaten Zeit hat.

Willst du noch weitere?

Ja. Es wird wohl in diesem Jahr noch der linke Unterarm voll gemacht werden und für den Oberarm und die Schultern habe ich auch schon Pläne ;)


(Inga Pulver mit "Under the Skin of Rock'n Roll")

Gibt es eine Verbindung zwischen Tattoos und Musik/ speziell dem Rock?

Ich würde sagen die Verbindung ist insofern vorhanden, dass sowohl Rock wie auch Tattoos für das Ausleben des eigenen Individuums stehen. Sowohl im Rock wie auch in Tattoos schwimmt bzw. schwamm eine gewisse Art der Rebellion gegen die Gesellschaft und die vorherrschenden Konventionen mit, wobei das heutzutage immer wie weniger ausgeprägt ist, da sowohl Rock und Tattoos vom Mainstream immer wie mehr vereinbart werden. Aber grundsätzlich kann man sagen, dass sich beide Szenen schon seit jeher gegenseitig angezogen haben und dementsprechend auch miteinander verschmolzen sind. 

Hat das Buch "Under the skin of rock'n roll" Deinen Horizont in Bezug auf Musik & Tattoos erweitert, oder haben die tätowierten Musiker nur offensichtliches und schon lange gewusstes oder vermutetes von sich gegeben?

Das Buch bzw. die Interviews mit den Musikern haben meinen Horizont insofern erweitert, dass ich mir dadurch endgültig meiner Liebe zu Tattoos bewusst worden bin. Auch habe ich festgestellt, dass ich mit meiner Denkweise, dass jedes meiner Tattoos einen tieferen Sinn haben muss, nicht alleine bin, sondern viele Musiker denken auch so. Gewisse Klischees haben sich zwar bestätigt, während andere Klischees sich nicht bestätigt haben bzw. relativiert wurden.

Wer von all den Musikern hat dich mit seiner Geschichte über sein Tattoo oder seine Ansichten dazu am meisten beeindruckt oder überrascht?

Schwere Frage, lass mich überlegen. Ich würde sagen, Jennifer Weist, die Sängerin von Jennifer Rostock hat auf mich bzw. auf uns beide einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Weil wir waren echt überrascht, dass sie solch eine kompetente und auch gesunde Meinung über Tattoos hat. Dann wäre auch noch der Jose von Excurciation, der hat uns wunderbare Antworten gegeben, oder auch Peder Sundqvist von Assailant, oder Rafi Kirder von Red Shamrock, oder Christophe Depree von After All, oder oder…die Liste ist lang ;)

Wer hat dich am meisten beeindruckt?

Eigentlich jeder, der für das Buch zu einem Interview bereit war. Weil man muss bedenken, dass alle Interviewpartner einfach aus purem Idealismus, weil sie unsere Projektidee so cool fanden, sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Wir hätten nie gedacht, dass wir auf solch eine Welle der Co-Operation und des Supportes stoßen würden.

Habt ihr die Musiker auch persönlich kennen gelernt oder lief vieles per Mail?

Wir haben so viele Musiker wie möglich persönlich oder per Telefon befragte, aber gewisse Interviews wurden auch per Mail gemacht, dass ließ sich leider nicht verhindern.

Warum sind die Bilder der Musiker  oft in schwarz/weiß und nicht in Farbe?

Die Antwort ist ganz einfach: Wegen den Kosten. Weißt du, wenn es nach uns gegangen wäre, dann wäre das ganze Buch in Farbe, aber dann wäre es vom Verkaufspreis einfach nicht mehr in einem angemessenen Rahme gewesen. Jedes Farbfoto zieht halt eine Erhöhung des Kaufpreises nach sich, dass lässt sich leider nicht ändern. Und da wir das Buch ja ohne finanzielle Unterstützung durch einen großen Verlag veröffentlich haben, mussten wir diesbezüglich halt einen Kompromiss machen. Aber die Bilder sind so oder so nur eher ein Beiwerk, da das Buch ja ganz und gar durch seine Interviews lebt.

Gibt es einen oder mehrere Musiker, den/die du nicht für ein Interview bekommen konntest, den/die du aber gerne interviewen würdest? Wenn ja, warum?

Es gab eine legendäre US-Punkrock Band, die wollten eigentlich für das Buch ein Interview machen, aber deren Versicherung hat es ihnen verboten. Das gibt es aber noch oft in den USA, dass Künstler, egal ob nun aus der Musik oder Filmbranche, aus versicherungstechnischen Gründen an solchen Projekten wie „Under the Skin of Rock n Roll“ nicht mitmachen dürfen, daher hat uns das nicht überrascht. Und bevor du fragst, nein, ich werde dir den Namen nicht verraten ;)  Dann gab es noch eine Hard Rock Band aus Schweden, die ich aber ebenfalls nicht namentlich benennen möchte, die hat uns zwar Rede und Antwort gestanden, aber die Antworten war so Lustlos, dass wir uns gesagt haben, dass wir jenes Interview nicht für das Buch verwenden können.  Zu guter Letzt gab es noch zwei Interviews mit Tattoo-Künstlern, die wir, obwohl sie geführt worden waren, für das Buch nicht verwenden konnten. Eines, weil wir keine Fotos vom Tätowierer erhalten haben und das andere weil, der betreffende Tätowierer plötzlich der Meinung war, er müsse uns eine Rechnung für das Interview schicken, da haben wir dann danken abgelehnt und ihn in die Wüste geschickt ;) 

Wie würdest du die Tattoo-Szene in der Schweiz beschreiben?

Ich würde sagen wir haben eine ganz gute Tattoo-Szene, mit ein paar wirklich exzellenten Künstlern, die einem ein echtes Meisterwerk auf die Haut zaubern können. Nimmt als Beispiel Andy Gally, Orlando oder auch Valentine Stein, dass sind alles Meister ihres Faches. Es lohnt sich 100% mal einen Blick auf die CH-Tattoo-Szene zu werfen, daran besteht kein Zweifel.

Du warst ja mit dem Buch auch auf einigen Conventions, war das das erste Mal, dass du auf einer Tattoo-Convention warst, oder warst du vorher schon mal auf einer?

Ich war vorher schon auf Conventions. Daher war es mit dem Buch nicht das erste Mal, aber es war natürlich etwas anderes, als wenn man nur als Gast auf einer Convention ist.

Wie findest du die Stimmung auf den Conventions?

Cool und entspannt. Vor allem kann man sich auf einer Convention nur schwer der Magie der Tattoo-Nadel entziehen. Aus diesem Grunde ist es immer am besten, dass ich auf eine Convention gehe wenn ich kein Geld in der Tasche habe, ansonsten kann ich nämlich für nichts garantieren ;)

Würdest du dich lieber auf einer Convention oder eher im Studio stechen lassen?

Du wirst lachen, ich habe mich bis jetzt immer nur auf Conventions stechen lassen. Wieso? Weil ich mich gerne von Tätowierern stechen lasse, die man so nicht alle Tage vorgesetzt bekommt. Ich habe hierfür eine Art von Sammelleidenschaft entwickelt ;)

Welchen Tattoo-Stil bevorzugst du selber?

Ich mag vor allem Muster und Zeichen, mit ganzen Bildern in dem Sinn kann ich nichts anfangen. Ich mag es, wenn man nicht sofort versteht was eines meiner Tattoos aussagt. Ich würde sagen ich habe eine Vorliebe für den asiatischen und polynesischen Stil.

Was war interessanter, die Gespräche mit den Tätowierten oder den Tätowierern?

Alle Gespräche waren interessant, auch wenn das nun nach einem typischen „alles war so toll“ Spruch anhören mag ;) Es war schlicht und einfach interessant zu hören, wie jeder seine ganz eigene und oftmals doch auch verwandte Art und Weise hat mit dem Thema Tattoos umzugehen. Die Musiker betrachteten das ganze halt eher aus der Sicht des Konsumenten, während die Tätowierer die Sicht der Macher einbrachten. Aber jedes Gespräche hatte auf seine Art etwas interessantes an sich, so ist das nun mal ;)

Eigentlich ein längst überfälliges Buch, in Anbetracht der Tatsache, dass Tattoos einen wahren Mode-Boom erlebt haben. Fragst du dich nicht auch, wieso da nicht schon vor dir jemand auf die Idee gekommen ist so ein Buch zu schreiben?

Na, weil mein Kolleg und ich alle eingeschüchtert haben, die so was Ähnliches machen wollten ;) Nein, das war nur Spaß, so etwas würden wir nie machen bzw. ich würde es hier sicher nicht zugeben ;) Ok, jetzt aber im Ernst: Wieso niemand zuvor auf die Idee gekommen ist, dass kann ich dir nicht beantworten. Vielleicht ist die Idee zu offensichtlich, oder es fehlt gewissen Leuten einfach der Kontakt zur Szene, um solch ein Projekt umzusetzen. Wir haben uns während der Arbeit selber ab und zu gefragt, wieso das noch keiner vor uns gemacht hat, ohne dass wir uns da eine Antwort darauf geben konnten.  Es wäre echt scheiße gewesen, wenn in der 2 ½ jährigen Arbeitsphase plötzlich wer anders mit der Idee gekommen wäre bzw. vor uns solch ein Buch veröffentlicht hätte, aber das ist ja Gott sei dank nicht passiert ;)

Apropos Mode. Wie siehst du das Modeerscheinung, Tradition, Outlaw oder Rebellion oder Kunst?

Obwohl Tattoos, wie schon von mir erwähnt immer wie mehr vom Mainstream vereinnahmt werden, also in gewisser Weise auch eine Modeerscheinung sind, sind sie in erster Linen für mich dennoch eine Art von Kunstform. Eine Lifestyle verbinde ich damit eher weniger, auch wenn mir viele damit wohl nicht Recht geben werden. Klar tragen viele gesellschaftliche Außenseiter auch Tattoos, aber im Endeffekt sind Tattoos heutzutage ein mehr und mehr fester Bestandteil unserer Gesellschaft, , der aber, vorausgesetzt die Tattoos sind gut umgesetzt, sehr viel Kunst und Ästhetik in sich tragen kann.

Das geilste Tattoo, das du je gesehen hast?

Das ist sehr schwer zu beantworten. Momentan würde ich meinen eigenen Unterarm anführen, nicht weil das Tattoo so megagenial ist, sondern weil ich mich auch Monate nach dem Stechen immer noch wie ein Kind darüber freue und nicht genug davon bekommen kann ;) Ansonsten würde ich fast alle Arbeiten von Paul Booth, Uncle Allan, Andy Gally, Valentin Steinman, Jo Harrison, oder auch Adriano nennen. Es gibt einfach gewisse Tätowierer, die überzeugen konstant mit ihrer Arbeit, ohne wenn und aber.

Das schlechteste?

Es ist glaub leider eine Tatsache, dass es mehr schlechte als gute Tattoos gibt. Ein Blick in die Metal-Szene genügt um zu sehen, dass sich viele unüberlegt von irgendwelchen Pfuschern stechen lassen, nur weil sie ein Tattoo möchten. Dabei kommen dann schlecht gestochene Bandlogos und Albencovern heraus, die einem echt die Haare zu Berg steigen lassen. Aus Rücksicht auf gewisse Personen werde ich jetzt aber keine konkreten Beispiele nennen ;=)

Das Lustigste?

Die Aromat-Dose auf dem Arm von Conni von CCCP. Schaut cool aus und auf die Idee muss man erst mal kommen.

Frauen und Tattoos – sexy oder abstoßend?

Grrrrrrrrr ;) Ich finde Frauen mit Tattoos sehr sexy sogar, ein gut platziertes Tattoo kann einem entsprechenden Frauenkörper mehr als nur schmeicheln. Tattoos und Erotik sind für mich definitiv zwei Sachen, die Hand in Hand gehen können.

 


Liebe Grüsse,

Eure Melanie (Mail)

 

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