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BORDERLANDS
gearbox software / 2K Games
(Playstation 3, xBox 360)

www.borderlandthegame.com

Die Geschichte von BORDERLANDS findet auf einem Planet namens Pandora statt. Eine spärlich besiedelte Einöde. Auf Pandora werden die Probleme noch auf die altmodische Art und Weise gelöst: Mit der Knarre. Eine Zivilisation als solches gibt es hier eigentlich nicht. Dafür umso mehr in alle Richtungen verstreute Aussenposten. Doch die Reisenden zieht es immer wieder nach Pandora. Wegen der Sehenswürdigkeit Nummer Eins. Eine sagenumwobene Kammer. Man sagt ihr nach, dass sie vollgepackt ist mit Sachen, welche von einer höher entwickelten Daseinsform versteckt wurden.
Die Ansässigen von Pandora gehen fast nur einer Tätigkeit nach. Sie durchkämmen das gesamte Gebiet nach eben diesen Schätzen. Und somit beginnt auch die Geschichte von BORDERLANDS.
Nach der Zwischensequenz im Bus darfst du dir einen von vier Charakteren auswählen. Jeder hat seine Stärken wie natürlich auch Schwächen. Der Spielcharakter kann nicht, wie bei den meisten Rollenspielen, völlig neu gestaltet werden. Dafür ist man schneller im Spielgeschehen. Daher dem Charakter lediglich eine Kleidungsfarbe verpasst, und es kann eigentlich schon losgehen.
Wie bereits erwähnt. Man ist schnell im Spielgeschehen. Und das Lob ich mir. Anstatt sich lange durch ein Tutorial zu kämpfen, ist dies gleich mit ins Spiel eingeflochten. Anfänglich gibt’s ein paar Botengänge zu erledigen bis man sich an die Steuerung gewöhnt hat. Und auch die funktioniert in den ersten dreissig Minuten, als hätte man nie etwas anderes gemacht. Hauptknopf auf dem Controller ist natürlich der Abzug für die Waffe. Das Handling der Steuerung ist wirklich lobenswert. Mit nur ein paar wenigen Knopfdrücken, ohne Handakrobatik zu betreiben müssen, wie in vielen RPG das leider der Fall ist.

BORDERLANDS ist zwar kein 08/15 Rollenspiel. Das Spiel tendiert schon eher Richtung Ego-Shooter denn als RPG. Nur einige wenige Facetten erinnern an ein Rollenspiel. Wie zum Beispiel das Aufstiegssystem. Je mehr Punkte man erzielt, umso Stärker wird der jeweilige Charakter. Einige Aufgaben sind zum Anfang schier unmöglich zu bestehen, bevor man nicht eine gewisse Stärke mitbringt. Erfahrungspunkte, Attributspunkte etc., wie man es von gängigen RPG kennt, fällt alles weg. Einzig die Skillspunkte, die man pro Aufstieg verteilen darf erinnern an ein Rollenspiel. Skillspunkte gibt’s als Belohnung die man einem jeweiligen Skill dazurechnen darf. Das ist aber abhängig davon, welchen Charakter man spielt. So kann z.B. der Charakter Mordecai nie einen Berseker ausführen, welcher nur Brick vorenthalten ist. Dafür hat Mordecai der ihm bei der Bewältigung der Gegner hilft. einen Bloodwing, ein Vogel, der ihm bei der Bewältigung seiner Gegner hilft, in seinem Skillsbaum mit aufnimmt. Ansonsten ballert man sich schön seinen Weg frei, nimmt Aufgaben entgegen und steigt Leiterchen um Leiterchen nach oben. Der Weg nach oben ist, so glaube ich, unendlich. Und nicht nur deshalb hat BORDERLA NDS einen grossen Wiederspielwert.

Die Welt um BORDERLANDS ist riesig und voll von schrägen Typen denen man im Verlauf des Spiels begegnet. Der Gewehrlauf kühlt so schnell nicht ab. Man ist fast ständig in irgendeinen Kampf zwischen Mensch und Tier verwickelt. Und wem das nicht genügt, kann sich immer noch auf der Playstation Network neue Inhalte herunter saugen lassen.

Die Grafik ist zuerst recht gewöhnungsbedürftig. Sie erinnert stark an einen Comic. Doch mir hat sie schnell imponiert, und wenn man die ersten dutzend Gegner sauber per Kopfschuss ausgeschaltet hat, wird’s euch sicherlich auch so gehen. Die Waffenauswahl ist immens. Ein derartiges Arsenal ist ein Traum für jeden passionierten Ego-Shooter.
Gespielt werden kann Solo, zu zweit via Splitscreen und Online mit bis zu vier Spielern. 9 Punkte (Pink)

 

 

 

 

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