Legende der Waechter

DIE LEGENDE DER WÄCHTER

Regie: Zack Snyder

DIE LEGENDE DER WÄCHTER basiert auf einer Kinderbuch-Reihe der amerikanischen Schriftstellerin Kathryn Lasky. Die Hauptrolle in diesem Animationsfilm übernimmt die junge Eule Soren, der mit seinem Bruder von den „Reinen“ gekidnappt wird. Die „Reinen“ sind eine Vereinigung kriegerischer Eulen, die junge Eulen kidnappt und diese nach einer Gehirnwäsche zu Soldaten ausbildet. Soren gelingt die Flucht und er macht sich auf den Weg zu den „Wächtern“ – ein Stamm, weiser und mächtiger Eulen – um diese um Hilfe zu bitten.

Okay, die Story ist recht simpel, doch bei einem Animationsfilm drückt man diesbezüglich gerne mal ein Auge zu. Auch hatte ich zu Beginn des Film nicht gleich den Zugang zu den gefiederten Freunden, denn.. na ja.. irgendwie ist mir der „Och sind die knuffig“-Faktor zuwenig präsent. Eulen sind halt leider keine tollpatischen Faultiere oder süsse kleine Kücken. Doch wenn man den Anfang des Films überstanden hat, wird ziemlich schnell Fahrt aufgenommen und man wird in dieses erstaunlich düstere (und teilweise auch brutale) Abenteuer gezogen. Optisch ist dieser Animationsfilm sehr beeindruckend, doch wer einen schönen, lustigen Trickfilm erwartet, wird wohl erstmal die Augen reiben. DIE LEGENDE DER WAECHTER ist thematisch eine Mischung aus BRAVEHART und HERR DER RINGE, gespickt mit ein bisschen Humor und ein wenig Niedlichkeits-Faktor. Meinen siebenjährigen Sohn würde ich jedenfalls nicht alleine vor diesen Film setzen – meine dreijährige Tochter schon gar nicht. Wer diesen durchaus spannenden und gut gemachten Film seinen Kiddies zeigen will, soll sich doch bitteschön dazusetzen. (Ralph)

 

 

 

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