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INSIDIOUS Regie: James Wan Bei den Lamberts scheint das Leben perfekt. Josh und Renai führen eine harmonische Beziehung, ihre beiden kleinen Jungs komplettieren das junge Familienglück und der Einzug ins neue Anwesen ist auch mehr oder weniger abgeschlossen. Doch irgend etwas stimmt im neuen Haus nicht – das fühlt auch Sohn Dalton. Als er eines Abends auf dem Dachboden stürzt und sich dabei verletzt, finden ihn die Eltern am nächsten Morgen bewusstlos in seinem Bett vor. Josh liegt im Koma und die Ärzte sind ratlos. Als er von der Klinik nach Hause verlegt wird, intensiviert sich der Schrecken und bringt besonders die Mutter nahe an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Sie überredet ihren Mann zum Umzug in ein neues Anwesen, doch wie sie bald feststellen müssen, konnten sie damit den Spuck nicht hinter sich lassen. Die beiden suchen daraufhin verzweifelt Hilfe bei Parapsychologen und werden mit schrecklichen Tatsachen konfrontiert! Was bei INSIDIOUS wie ein 08/05-Grusler beginnt, vermag sich im Verlaufe des Film mehr und mehr zu steigern und gipfelt in einer Story, die derjenigen vom Klassiker „Poltergeist“ nicht ganz unähnlich ist. Hier wie dort geht es um ein Kind, welches in der Dimension der Verstorbenen gefangen ist und durch das Böse bedroht wird. Hier wie dort begibt sich der Vater auf die andere Seite, um sein Kind zu retten. Trotz dieser Ähnlichkeiten vermag es dieser Film, eigenständig zu bleiben und fesselt den Zuschauer an den Bildschirm. Nicht ganz alles ist nachvollziehbar und von der Parallelwelt der Verstorbenen Seelen bin ich etwas enttäuscht, doch soll dies meine uneingeschränkte Empfehlung nicht schmälern. INSIDIOUS ist ein wirklich gut aufgemachter Grusler, bei dem (zumindest bei den Frauen) das Sofakissen endlich wieder mal zum Zuge kommt. (Ralph)
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