The Collector

THE COLLECTOR

Regie: Marcus Dunstan
Arkin: Josh Stewart

Der Ex-Sträfling Arkin versucht durch ehrliche Arbeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Dies tut er im Moment, indem er bei Renovationen eines abgelegenen Hauses einer Familie mithilft. Eines Abends trifft er seine Ex-Frau, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Um seiner Ex-Frau und seiner jungen Tochter, die bei ihrer Mutter lebt, zu helfen, entscheidet sich Arkin, nachts in oben genanntes Haus einzusteigen und den Tresor zu räumen. Eigentlich eine sichere Sache, denn die Familie hat sich in den Urlaub verabschiedet und Arkin hat durch seine weniger ruhmreiche Vergangenheit genug Kenntisse, um in ein Haus einzubrechen und den Tresor zu knacken. Anfangs läuft auch alles nach Plan. Arkin steigt in das Haus ein und macht sich am Tresor zu schaffen… bis er durch unerwartete Geräusche abgelenkt wird. Er stellt schnell fest, dass er nicht alleine in diesem Haus ist, sondern sich eine maskierte Gestalt ebenfalls im Gebäude befindet. Zudem erkennt Arkin, dass das Haus mit perfiden Fallen nur so vollgestopft ist. Als ob das noch nicht genug wäre, findet er heraus, dass diese maskierte Gestalt die Familie des Hauses im Keller auf sadistische Weise gefangen hält. Arkin schleicht sich in den Keller und mutiert vom Einbrecher zum Lebensretter, da er die Familie befreien möchte. Doch so einfach geht das nicht, denn er versucht zu handeln, ohne vom Maskierten entdeckt zu werden – zudem sind da ja noch all diese Fallen. Mehr möchte ich Euch an dieser Stelle nicht verraten, denn das würde dem Film die Spannung nehmen. Leider weist der Film etliche Logikfehler auf. Wie schafft es der maskierte Mann in wenigen Stunden das ganze Haus mit Fallen auszurüsten? Auch die Motive des Maskierten sind nicht wirklich ersichtlich. Trotzdem hat der Film für mich eine sehr erfrischende Note, denn trotz der Logikfehler bietet der Film mal eine neue Grundlage. Speziell auch die Tatsache, dass zu Beginn der Maskierte nichts von Arkins Anwesenheit weiss, bringt frischen Wind ins Genre. Arkin startet in diesem Film als sympathischer Ex-Häftling, der auf ehrliche Weise sein weiteres Leben gestalten will, wird durch die Geldnot seiner Ex-Frau wieder zum Kriminellen, bis er sich in besagter Nacht die Rolle des Helden aneignet. Ob ihm dies gelingt, werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Fazit: Sehr interessanter Ansatz und sehr spannend (und teilweise auch blutig) umgesetzt. Darum drücke ich bei den Logikfehlern und dem doofen Ende gerne ein Auge zu. (Ralph)

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