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SPLICE - DAS GENEXPERIMENT Regie: Vincenzo Natali Die beiden Chemiker Clive und Elsa sind Korephaen auf dem Gebiet der Genforschung. Im Zuge ihrer Forschungen gelingt ihnen fast durch Zufall das scheinbar Unmögliche: Die Erschaffung eines Hybrid-Wesens - halb Mensch, halb Tier. Dieses Wesen wächst viel schneller heran als erwartet und wirbelt das Leben von Clive und Elsa gehörig durcheinander - denn das geklonte Wesen scheint je länger je unberechenbarer und ist nicht ganz ungefährlich. Vincenzo Natali kennen Film-Fans vom Sci-fi-Streifen CUBE, welcher mittlerweile fast schon Kult-Status erreicht hat. Mittlerweile hat Natali merklich mehr Geld zur Verfügung als noch damals, was die Effekte in SPLICE und das Mitwirken des aufstrebenden Adrien Brody unterstreichen. SPLICE kann man einerseits als moderne Frankenstein-Geschichte betrachten, was erneut die Frage aufwirkt, was Forschung und Medizin darf und was nicht. Andererseits erinnert der Film aber auch an SPECIES und darf gerne als Grusel- und Alien-Film angesehen werden. Dazu gesellt sich noch eine Spur Psychodrama, was dem Film aber gar nicht mal so schlecht zu Gesicht steht. Etwas ärgerlich ist eigentlich nur der Schluss, wo Vincenzo scheinbar keine Idee hatte, wie man den Film zu einem stimmigen Ende führen könnte, zudem schmeisst man am Schluss alles nochmals in einen Topf, was den Schluss von SPLICE letztendlich zerfahren und überladen wirken lässt. Trotzdem: Durch die gelungene technische Umsetzung und die schauspielerische Leistung der Darsteller weiss der Film zu gefallen - auch wenn das Ende ein wenig enttäuscht. (Ralph)
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Kommentare
23 Apr 2012, 12:53
