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SLAUGHTER Regie: Stewart Hopewell Die junge Faith flieht vor ihrem gewalttätigen Freund und zieht nach Atlanta, in der Hoffnung, dort ein neues Leben zu beginnen. Abends lernt sie in einer Bar Lola kennen und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Als Faith's Ex-Freund herausfindet, wo sie nun wohnt, nimmt sie gerne Lola's Angebot an, zu ihr auf die abgelegene Farm zu ziehen. Zusammen helfen die beiden Mädels Lola's Vater und ihren beiden Brüdern auf der Farm und Abends ziehen sie durch die Bars und Lokale, wobei Lola gerne und oft männliche Bekanntschaften abschleppt, um sich mit diesen dann Nachts auf der Farm zu vergnügen. Seltsamerweise sind diese Männer aber am darauffolgenden Morgen immer fort. Faith bekommt Zweifel, ob alles mit rechten Dingen zugeht und stösst gleich auf verschiedene dunkle Geheimnisse. Das Cover-Artwork von SLAUGHTER ist definitiv irreführend, denn eigentlich erwartet man hier einen Film über blutrünstige Schweine, die sich genüsslich über junge Frauen hermachen. Die Schweine spielen hier jedoch nur eine untergeordnete Rolle und sind durch und durch handzahm. Splatter-Freunde finden bei SLAUGTHER zudem keine Befriedigung, da sich blutige Effekte erst gegen Ende des Films (in kleinstem Masse) einstellen. Dieser Film setzt in erster Linie auf einen langsamen Spannungsaufbau und beleuchtet über einen Grossteil des Films die Freundschaft zwischen den beiden jungen Frauen. In der letzten halben Stunde steuert man dann auf einen aktionreichen Höhepunkt hin, der zudem mit etlichen Wendungen und Überraschungen aufwarten kann. Dort gibt’s dann auch ein paar wenige eklige Szenen, die sich jedoch in erster Linie in der Vorstellungskraft des Zuschauers manifestieren und nur ansatzweise auf dem Bildschirm. SLAUGHTER ist ein kluger, gut gemachter Film, der zu gleichen Teilen aus Drama, Psycho- und Horrorfilm besteht. Zwar kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber als gute Unterhaltung eignen sich die 92 Minuten durchaus. (Ralph)
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