DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE 3D (2009)

Regie und Drehbuch: Eric Brevig
Brendan Fraser: Prof. Trevor Anderson
Josh Hutcherson: Sean Anderson
Anita Briem: Hannah Ásgeirsson

In den frühen Fünfzigern des letzten Jahrhunderts, fanden immer weniger Besucher den Weg in die Kinos, denn immer mehr Menschen hatten einen eigenen Fernseher zu Hause. Die damaligen Filmproduzenten mussten sich also etwas einfallen lassen, um die Kinos wieder voll zu bekommen: der 3D-Film wurde geboren.Es scheint, als ob die Filmindustrie derzeit wieder vor einem Zuschauertief steht, wieso ist sonst zu erklären, dass derzeit Hinz und Kunz der Filmindustrie jeden möglichen und unmöglichen Film in 3D auf den Markt bringen... Wie dem auch sei, diese Tatsache tut dem gelungenen Inhalt von DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE keinen Abbruch. Die Story ist einfach aber wirkungsvoll. TREVOR ANDERSON (Brendan Fraser, Bedazzles, the Mummy) ist ein Bostoner Vulkanologe, dessen Bruder Max vor 10 Jahren verschollen ist. Trevor will nun einige Tage mit Max‘ Sohn Sean verbringen. Sean hat seinen Vater leider nie richtig kennengelernt, deswegen schauen sich Onkel und Neffe gemeinsam ein Kästchen mit alten Gegenständen von Seans Vater an. Darunter befindet sich auch Jule Vernes Klassiker „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Das Buch ist voller Notizen, mit deren Hilfe Trevor in seinem Labor herausfindet, wo er nach Max suchen muss: die Reise geht nach Island! Er nimmt kurzerhand seinen Neffen mit auf diese abenteuerliche Suche. In Island wollen sie einen Bekannten von Max, Sigurbjörn Ásgeirsson, der wie er ein Verneianer (also ein Anhänger Vernes) ist, aufsuchen. Von Ásgeirsson‘ Tochter Hannah erfahren sie, dass ihr Vater bereit verstorben ist und ihnen nicht bei ihrer Suche helfen kann. Da sie jedoch selbst eine erfahrene Bergführerin ist, begleitet sie die beiden auf der Suche nach Max. Alsbald geraten die drei durch widrige Umstände zum Mittelpunkt der Erde. Die Szenerie ist wirklich atemberaubend, die Kulisse gigantisch und irgendwie fühl ich mich plötzlich wie ein kleines Mädchen, dass staunend und mit offenem Mund die Umgebung betrachtet. Disney hätt es nicht schöner hinbekommen. Trevor, Sean und Hannah erleben natürlich, ganz im Sinne des Originals, viele Abenteuer. Sie stossen auf die Spuren von früheren Besuchern, darunter auch die von Trevor’s Bruder. Die ganze Reise im Herzen unserer Mutter Erde, besteht aus fast endlos vielen spannenden Momenten, die auch ab und an mal mit einem herzhaften Lacher enden. Die Begegnung mit T-Rex darf hier natürlich keinesfalls fehlen und auch die Überquerung eines Abgrunds mittels magnetischer Felsbrocken ist echt tricky. Die ganz nebenbei entstehende Lovestory darf natürlich auch nicht fehlen. Wer sich nun fragt, wie die 3 denn nun wieder an die Erdoberfläche kommen, dem sei folgendes verraten: man nehme einen Geysir, einen Dinoschädel und auf geht’s zum fröhlichen Höllenritt. Ich hätte mir zwar ein anderes Ende für den Film gewünscht (ich steh nun mal auf das perfekte Happyend…), doch hat es sich wirklich mal wieder gelohnt, sich einen Fraser-Film zu Gemüte zu führen. Der Blick durch die 3D-Brille ist zwar kurzfristig amüsant, schlussendlich ist dann die Brille aber doch in der Ecke gelandet… Auch ohne 3D-Brille absolut empfehlenswert- mit dem Ding auf der Nase sieht man sowieso nur bescheuert aus ;-) (Nicole)
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Kommentare

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24 Jun 2010, 16:23
ft
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