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NIGHTBREAKERS - THE UNDEAD Regie: Michael & Peter Spierig Im kleinen, beschaulichen Dörfchen Berkeley ist die Welt noch in Ordnung. Zumindest solange, bis kleine abstürzende Kometenbruchstücke eine Seuche ins idyllische Örtchen bringen und sich nach und nach die Bevölkerung in blutrünstige Zombies verwandelt. Letztendlich kämpft eine kleine Gruppe Überlebender, zusammen mit dem Sonderling und Waffennarr Mario, gegen die hungrigen Zombies und somit um das eigene Überleben. Wenn man sieht, was für einen modernen Vampir-Film die Spierig-Brüder aktuell mit "Daybreakers" abgeliefert haben, so mag man fast nicht glauben, dass "Nightbreakers - The Undead" ebenfalls von Michael & Peter Spierig stammt. Dieser Zombiefilm von 2004, der nun neu auch auf DVD und Blueray erhältlich ist, ist so ziemlich das schlimmste, was mir in den letzten Jahren an Zombiefilmen untergekommen ist. Die Personen sind extremst überzeichnet, sodass man das Gefühl hat, in Berkeley leben nur Freaks und Sonderlinge, während die Dialoge höchstens Mittelmass sind. Die schauspielerischen Leistungen pendeln sich irgendwo zwischen annehmbar und grottenschlecht ein, womit sie mit den Special-Effects eines gemeinsam haben. Einzig die Splatterszenen sind gut gemacht und sorgen für Stimmung, wenn man sich mit Kumpels, (reichlich) Bier und Chips diesen Film ansieht. Absolut unter aller Kanone ist die Darstellung des einen Polizisten, der einem schon nach 3 Minuten derart auf den Keks geht, das man am liebsten die Stopp-Taste des DVD-Players drücken möchte. Einzig die abgebrühte Darstellung der Figur des Waffenfreaks und Sonderlings Marion hat irgendwie was Cooles - und damit meine ich nicht die Tatsache, dass er wie ein zerzauselter Zwillingsbruder von Joaquin Pheonix aussieht. Zuerst war ich über die schauspielerische Leistung enttäuscht ("entsetzt" trifft es wohl eher), dann fand ich die Splatterszenen durchaus unterhaltsam, gefolgt von einer wirren und absolut nerv-tötenden Szene in einer Art unterirdischem Schutzraum, bis dann wieder nette Splatter-Aktion kam. Tja, gegen den Schluss wandelt sich der Film zur Ausserirdischen-Story, für mich persönlich dann noch die besten Minuten des Films.
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