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INSIDE HOLLYWOOD (2009)
Regie: Barry Levinson
Drehbuch: Art Linson
Robert De Niro - Ben
Stanley Tucci - Scott Solomon
Bruce Willis - Bruce Willis
John Turturro - Dick Bell
Kristen Stewart - Zoe
Eigentlich dreht sich während der 90 Minuten von „Inside Hollywood“ alles nur um 2 Fragen: Schafft es der Filmproduzent Ben (Robert De Niro), einen exzentrischen Film-Regisseur dazu zu bringen, eine Szene, in der ein Hund mittels Kopfschuss hingestreckt wird, umzuschreiben – und schafft er es, Bruce Willis’ Agenten Dick (John Turturro) dazu zu bringen, das sein Star, Bruce Willis, sich für einen neuen Film seinen struppigen Bart abrasiert. „Inside Hollywood“ präsentiert uns den Filmproduzenten Ben und ermöglicht uns einen Einblick in sein Leben. Ben versucht einen Film zu retten, der aufgrund schlechter Test-Screenings dem Untergang geweiht ist, schlägt sich mit Bruce Willis’ Bart rum, hängt immer noch an seiner Frau, obwohl die beiden schon seit 2 Jahren getrennt leben – findet zudem raus, das seine Ex ausgerechnet mit Bruce Willis’ Agent ein Verhältnis hat, hängt nonstop am Telefon und löscht dort das Feuer, wo es gerade am höchsten lodert – kurz und knapp: Der Film zeigt uns ein abgefucktes Bild Hollywoods. Nichtigkeiten werden aufgebauscht und bestimmen den Tagesablauf – und leider bestimmen immer dieselben Nichtigkeiten jeden neuen, weiteren Tag. So ertappt man sich schnell mal, das man sich eigentlich eine spannende Story wünscht, vielleicht mal etwas Action oder ein paar tiefsinnige Dialoge. Leider Fehlanzeige. Der Film wirkt durch und durch oberflächlich, was wohl auch an der vielzitierten Oberflächlichkeit der Filmindustrie Hollywoods liegt. Auch das who-is-who der Darsteller rettet hier nicht mehr viel. Bruce Willis (der sich selbst spielt) hat nur zwei Auftritte – zuwenig, um seiner Figur wirklich Tiefe verleihen zu können, Sean Penn spielt lediglich im Film des Film und Robert De Niro und John Turturro wirken leicht kauzig und voller Marotten (was zu Beginn noch amüsant erscheint, im Verlaufe des Films jedoch immer mehr langweilt). Leider sind auch sie nicht in der Lage, eine Bindung zwischen Zuschauer und Film herzustellen. Für Menschen, die in irgendeiner Form mit der Filmbranche zu tun haben, mag dieser Film amüsant, unterhaltend, ja, vielleicht sogar witzig sein. Für alle anderen fehlt es bei „Inside Hollywood“ an Tiefe und einer wirklich mitreissenden Handlung. Als Fazit kann gerne der erste Satz dieses Reviews herhalten. Und für so was opfere ich persönlich nur ungern 90 Minuten. Schade eigentlich, besonders im Bezug auf die tollen Schauspieler, die für diesen Film verpflichtet werden konnten. (Ralph) |