G.I. JOE– Geheimauftrag Cobra (2009)

Drehbuch: Stephen Sommers
Regie: Stuart Beattie, David Elliot, Paul Lovett
Channing Tatum: Duke
Marlon Wayans: Ripcord
Dennis Quaid: General Hawk
Christopher Eccleston: James McCullen / Destro
Sienna Miller: The Baroness / Ana Lewis
Arnold Vosloo: Zartan
Brendan Fraser  Ausbilder

Zugegeben, es gibt heute kaum mehr eine Actionfigur, die noch in keinem Kinofilm gehuldigt wurde. Über die Qualität dieser Streifen lässt sich streiten und so bin ich heute vorsichtig, wenn ich die DVD einer solchen Neuverfilmung in Händen halte. So auch bei G.I. Joe– Geheimauftrag Cobra.
Schön ist es, wenn man dabei erkennt, dass manche Vorurteile schlicht unbegründet sind, denn dieser Film ist ein echtes Highlight mit einer geschickt verknüpften Story. Doch lies selbst: James Mc Cullen, (Christopher Eccleston), ein erfolgreicher Waffenhändler, hat eine auf Nanotechnologie basierende Waffe entwickelt. Seine Firma MARS hat 4 dieser Sprengköpfe an die NATO verscherbelt und die US Army hat den Auftrag erhalten, diese fragile Sendung zu überbringen. Während des gesicherten Transports, werden Duke (Channing Tatum) und sein Freund Ripcord (Marlon Wayans) von der Baroness (Sienna Miller) angegriffen. Duke erkennt in ihr seine Ex-Freundin Ana Lewis wieder. Die beiden werden dabei von Scarlett, Snake Eyes und Heavy Duty gerettet und zusammen mit den gesicherten Sprengköpfen zur Hauptquartier der Global Integrated Joint Operating Entity (G.I. JOE) in Nordafrika gebracht. Dort treffen sie auf General Hawk, der G.I. Joe leitet. Duke ist wild entschlossen, zusammen mit seinem Freund Ripcord in die Organisation aufgenommen zu werden. Der General lässt dies jedoch nur zu, weil Duke die Baroness kennt und darin einen Vorteil sieht. Was niemand ahnt: die Baroness hat im Auftrag Mc Cullens gehandelt, denn dieser spielt falsch und will seine eigens entwickelten Sprengköpfe für seine eigenen Zwecke nutzen. Indes hat Mc Cullen aber noch ganz andere Pläne. Mit Hilfe eines Doktors und der bereits bei den Raketen eingesetzten Nanotechnologie, bastelt er sich widerstandsfähige Soldaten zusammen, die den erneuten Versuch des Diebstahls der Sprengköpfe sichern sollen. Gut vorbereite, gelingt natürlich dieser 2. Versuch und die Sprengköpfe gelangen in die Hände des Bösen. Die Baroness stürmt damit das Labor Ihres ahnungslosen Ehegatten, der gezwungen wird, die Sprengköpfe scharf zu machen. Um die Welt auf sich aufmerksam zu machen, wird hierfür erst mal der Eifelturm damit gesprengt. Die Bösewichte werden dabei natürlich von den Joes verfolgt, welche den Angriff zwar nicht verhindern können, jedoch noch rechtzeitig den Stopp-Knopf drücken können, bevor mehr Schaden entsteht. Das Ziel Mc Cullens ist klar definiert: er will die Weltherschafft neu ordnen. So schafft er es auch, Zartan (Arnold Vosloo), den man aus „the Mumie“ kennt, ins Weisse Haus einzuschleusen. Eine echt spannende und actiongeladene Story, bei der es schade wäre, in diesem Review alle Einzelheiten auszuplaudern. Brendan Frasers Gastauftritt als Ausbilder der Joes ist zwar eher bescheiden, schmälert aber den Film in keinster Weise. Meine Empfehlung an euch darum; schnappt euch Popcorn und Cola, DVD in den Player schieben und dann rein ins filmische Spielzeugheldenvergnügen. Viel Spass dabei! (Nicole).

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