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7 DAYS Regie: Daniel Grou In 7 DAYS wird die kleine Tochter des Ehepaars Hamel von einem pädophilen Triebtäter entführt, vergewaltigt und dann ermordet. Anhand eindeutiger DNA-Proben kann der Täter jedoch bald überführt werden. Der Vater des Mädchens entführt das pädophile Ekel und bringt es in ein abgelegenes Waldhaus. Sein Plan: Den Täter 7 Tage lang zu foltern und diesen dann zu töten. Sogenannte Rache-Filme gibt es unzählige. Bekannteste Vertreter dieser Gattung sind sicherlich THE PUNISHER, 69 HOURS oder DAS GESETZ DER RACHE. Vergleichen darf man 7 DAYS jedoch nicht mit den genannten Filmen, denn hier wird nichts in opulente Action gepackt und auch das Ende darf man nicht wirklich als Happy End bezeichnen. Dieser Film von Daniel Grou setzt eine furchtbare Tragödie in den Mittelpunkt und begleitet den Hauptdarsteller, den Ehemann und Vater, bei seinem Versuch, Rache zu üben und dadurch Linderung zu finden. 7 DAYS ist direkt und roh. In tristen Farben leidet man mit - sowohl mit Täter, wie auch dem Opfer. Mitleid? Ja, das hat man in der Tat. Manchmal mit dem Opfer, manchmal mit dem Täter. Diese Film ist aufwühlend und zeigt, wie gnadenlos dunkel das Leben sein kann. Ihr wollt Euch zusammen mit Kumels am Samstag-Abend einen Film reinziehen? Dann besorgt Euch einen der erstgenannten Filme, denn mit 7 DAYS werden Euch die Chips im Hals stecken bleiben und die Stimmung wird danach auf dem Tiefpunkt sein. Das soll aber nicht bedeuten, das 7 DAYS nicht empfehlenswert wäre - im Gegenteil. Doch darf dieser Film nicht als "Unterhaltung" betrachtet werden, sondern als trister und hoffnungsloser Blick auf eine Tragödie, wo Rache Genugtuung verschaffen soll, dies aber letztendlich nicht schafft. Verstörend, roh - aber trotzdem empfehlenswert. (Ralph)
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