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WHITEOUT
(2009)
Regie: Dominic
Sena
KATE
BECKINSALE: Carrie Stetko
GABRIEL
MACHT: Robert Pryce
TOM SKERRITT: Dr.
John Fury
COLUMBU
SHORT: Delfy
ALEX O’LOUGHLIN: Russell Haden
SHAWN DOYLE: Sam Murphy
Im Winter 1957 stürzt eine Antonow An-12,
ein russisches Frachtflugzeug, über dem Südpol ab.
Alle Insassen sind tot- erschossen. Vor dem tragischen Absturz fand in
der Maschine ein heftiges Feuergefecht statt. Die 3 Passagiere und die
beiden Piloten erschiessen sich gegenseitig. Es muss eine wertvolle
Fracht an Bord sein, für die es sich lohnt zu
sterben… Doch der weisse Schleier der Vergessenheit legt
sich über dieses Flugzeug, seine Fracht und die darin
befindenden sterblichen Überreste jener 5 Menschen.
Aber das Leben geht weiter und so finden wir uns in der Gegenwart auf
der Amundsen-Scott-Südpolstation
wieder. Hier herrscht Recht und Ordnung und es gibt eine Person, welche
hier das Gesetz vertritt: US-Marshall Carrie
Stetko. Wenn man dieses zerbrechlich wirkende Wesen betrachtet, fragt
man sich, was eine so schöne Frau am Arsch der Welt zu suchen
hat. Und das auch noch freiwillig! Beschissener Freund,
heruntergekommene Wohnung oder einfach nur die Schnauze voll vom
Grossstadtgetümmel? Nein, Carrie ist auf der Flucht. Auf der
Flucht vor sich selbst, denn sie hat unlängst im Dienst ihren
Partner erschossen, der, ohne dass sie es bemerkt hat, die Fronten
gewechselt hatte. Nun versucht sie, in der Abgeschiedenheit, dieses
Erlebnis zu verarbeiten. Und die Ablenkung kommt prompt, denn Delfy,
einer der Piloten, meldet, dass er bei einem Rundflug eine Leiche
gesichtet hat. Zusammen mit Dr. Fury besichtigen Carrie und Delfy den
Fundort. Der tote Geologe wurde ermordet. Er war Teil einer
3-köpfigen Crew, welche auf einer anderen Station damit
beschäftigt war, Meteoriten zu untersuchen. Auch die anderen
Geologen kommen um, bevor Carrie auch nur eine Chance hat, die Kollegen
zu befragen. Eines ist klar, ein Mörder ist unter den wenigen
Menschen, die sich hier am Südpol auf der Station aufhalten.
Die Zeit eilt, herauszufinden, wer dieses Gemetzel angerichtet hat,
denn schon in wenigen Tagen geht der letzte Evakuationsflug. Dann wird
der Winter in seinem vollen Ausmass über die Station
hereinbrechen und es werden über Monate keine Flugzeuge mehr
landen können. Somit würde auch der Mörder
unerkannt, den Schauplatz des Grauens verlassen können. Carrie
kann nur noch ihren engsten Freunden trauen- aber kann sie das
wirklich…? Und dann war da ja auch noch dieses
ominöse Flugzeug, das vor über fünfzig
Jahren ein gut gehütetes Geheimnis in sein eisiges Grab
mitgenommen hat.
Ich bin ja kein Freund von Kälte, Schnee und Eis, weil ich es
einfach hasse zu frieren. Doch dieser Film schafft es, mir einen
spannungserzeugten Hitzeschauer über den Rücken zu
jagen. Der Film wirkt mit all seinen Kulissen sehr authentisch, die
Story ist überzeugend. Zudem sieht der Film einige
Überraschungen für den Zuschauer vor und auch die
Tragik kommt bei all der Spannung nicht zu kurz. Und wem es jetzt immer
noch zu kalt sein sollte, dem verspreche ich jetzt schon, dass die
Augen vor Spannung glühen werden! (Nicole)
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