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DEAD
„In The Bondage Of Vice“
/ 13 Tracks / 35 Min
WAR ANTHEM RECORDS
www.dead-slaves.com
Bereits die freizügig gekleidete Dame, die das Cover des neusten Outputs
von DEAD ziert, lässt erahnen, wohin die Reise auf „In The Bondage Of
Vice“ in etwa gehen wird. Und Songtitel wie ASSTRONAUT, I WANT TO BE A
HETERO oder BAG OF FUCK sprechen schon für sich alleine. Die drei
Nürnberger von DEAD nehmen es auf lyrischer Ebene mit Humor. Auch wenn
dieser zum Teil tiefschwarz ausfällt. Und die anstössig-schlüpfrigen
Texte sind sicher auch nicht jedermanns Sache. Die Bayerischen (Anm. der
Redaktion: das sind Franken) Landsgenossen, so denke ich, nehmen sich
selbst, was schon die Fotomontagen der jeweiligen Bandmitglieder im
Booklet verraten, auch nicht so ernst. Doch in musikalischer Hinsicht
ist „In The Bondage Of Vice“ ein echter Hinhörer. Volker, Dany und
Christoph vögeln sich regelrecht durch die dreizehn Tracks, die zwischen
ultraderbem Grindcore, arschcoolen Punkeinlagen und Sleaze-Einflüssen in
der kurzen Spielzeit alles abdecken. Für Abwechslung ist also gesorgt.
„In The Bondage Of Vice“ ist ein Hardcoreporno für die Ohren. Und Pornos
machen ja bekanntlich immer gute Laune. 7.5
Punkte (Pink)-
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