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BON JOVI
„The Circle“/ 13 Tracks
Universal
www.bonjovi.com
Seit über 25 Jahren sind BON JOVI nun im Geschäft und sehr erfolgreich,
das muss man ihnen lassen. Kritiker meinen, dass schon lange nix neues
mehr von ihnen zuhören sein, sondern dass sie seit Jahren immer das
gleiche machen. Nun, machen das ACDC und METALLICA nicht auch? BON JOVI
war schon immer eine kommerzielle Band und machte nie einen Hel daraus.
Sie wollen den Menschen Freude und Spaß bringen und keine großartige
Message rüber bringen. Eins muss an diesen Bands aber allen lassen, hört
man die ersten Akkorde, weiß man sofort um wen es sich handelt. So hab
ich die Single „We weren’t born to follow“ das ersteMal im Radio gehört
und wusste sofort: Das kann nur BON JOVI sein.
BON JOVI begleitet mich selber nun auch schon seit über20 Jahren auf
meinen musikalischen Weg, und obwohl ich ein großer Fan von ihnen bin,
sehe ich die Alben immer sehr kritisch. Eins gleich vorweg, ja, sie
hören sich immer noch nach BON JOVI an. War das letzte Album ja noch
etwas country- und westernangehaucht, so sind BON JOVI wieder ganz von
diesem Weg abgekommen. Gott sei Dank sind nicht all zu viele Balladen
drauf zu finden. „Bed Of Roses“-Songs haben wir nun auch genug gehört.
Los geht’s also gleich mal mit der Singleauskoppelung, gut, kennt man
zur Genüge aus dem Radio, weiter geht s dann gleich mal mit einer
Ballade „When We were Beautiful“, mit der ich mich bis jetzt nicht
anfreunden kann und die ich immer überspringe. Doch dann geht’s steil
bergauf. Beim dritten Song gibt es für BON JOVI-Kenner ein Aha-Erlebnis,
der Anfang, der Bass ist genau derselbe wie bei „Living On A Prayer“.
Damit hat es sich aber auch mit der Ähnlichkeit der beiden Songs. Ein
kraftvoller Song und einer der Highlights auf „The Circle“. Dann geht’s
Schlag auf Schlag „Superman Tonight“ fängt zwar ruhig an, gewinnt dann
aber an Kraft und Energie. „Bullet“ fängt für BON JOVI hart an und
bleibt auch dabei. „Thorn In My Side“ ebenso ein Highlight… auch der
Rest der Songs ist diesmal erstaunlich gut gelungen. Alles in Allem ist
„The Circle“ ein positives Rock-Album geworden, zwar ohne großartige
Überraschungen, aber ich hab lieber keine Überraschungen, als böse
Überraschungen. 9,5 Punkte
(Melanie)-
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