BLOODLINE SEVERED
„Visions Revealed“
/ 11 Tracks / 51 Min
BOMBWORKS RECORDS
www.myspace.com/bloodlineseveredbls
Christlich orientierter Metal scheint zurzeit Hochkonjunktur zu haben, und das vor allem in Amerika. Dort sprießen solche Bands wie Pilze aus dem Boden. BLOODLINE SEVERED stammen aus North Carolina  und zelebrieren melodischen Death/Black Metal mit gelegentlichen Metalcore Einschüben. Im Namen Gottes haut der Fünfer auf dem Debüt „Visions Revealed“ kräftig auf die Pauke, und lässt damit ordentlich die Himmelspforte klappern. Wer sich mit religiösen Songtexten schwer tun sollte, oder allgemein mit christlichen Combos nicht klar kommt, dürfte mit BLOODLINE SEVERED nicht warm werden. Auf diejenigen, die darüber hinwegsehen können, warten einige absolut starke Tracks mit filigranen Gitarreneinlagen und wuchtigen Arrangements! Das Intro „Into the Beginning“ ist noch sehr sphärisch und harmonisch, bevor mit „Reborn“ dann ordentlich die Post abgeht. Zum großen Teil prägnante Black Metal Schlagseite, geschmückt mit Cleanvocal Passagen und hochmelodischen Riffs. Danach folgt ganz klar das Albumhighlight „A Vision revealed“. Hier wechseln sich verdammt groovige Death Metal Strophen mit einem Ohrwurmrefrain der Extraklasse ab. Echt ein saumäßig geiler Track! Im weiteren Albumverlauf wiederholt sich dieses Schema fortwährend, wobei auch immer deutlicher die KILLSWITCH ENGAGE Schlagseite zum Vorschein kommt. Ein echter Vorwurf ist das aber nicht, da es BLOODLINE SEVERED gut gelingt den Songs eine eigene Note zu verpassen. Einzig der Rausschmeißer „Once Empty“ tanzt mit seiner ruhigen Gangart und den weiblichen Vocals etwas aus der Reihe. Eine willkommene Verschnaufpause, die man durchaus etwas früher hätte einlegen können. Ansonsten gibt’s echt nicht viel zu meckern. Auch die vorbildliche Produktion ist mehr als lobenswert und lässt den Sound glasklar und hammerhart aus den Boxen schallen. Für ein Debütalbum klingt das Ganze äußerst ausgereift und professionell! Anspieltipp ist natürlich der Oberknaller „A Vision revealed“, wobei man anfügen muss das dies mit großem Abstand der beste Song der Scheibe ist. Aber auch der Rest kann sich hören lassen, und so bleibt mir nichts Anderes übrig als BLOODLINE SEVERED mit einem aufrichtigen Kopfnicken meine Anerkennung zu zeigen! Amen! 7,5 Punkte (Andi)-
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