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ENOCHIAN THEORY
„Evolution: Creatio Ex Nihilio”
/ 13 Tracks / 48 Min
ANOMALOUSZ MUSIC RECORDS
www.enochiantheory.co.uk
Bereits an ihrer EP „A Monument To The Death Of An Idea” fand ich damals
meinen Gefallen.
Nun liegt mir das erste Full-Length Album der Briten ENOCHIAN THEORY
vor. Allein schon das interessante Albumcover, sowie die Innenseiten des
Booklets regen zum Nachdenken an und machen die musikalische Reise zu
einem einzigartigen Erlebnis. Das Songwriting ist, im Vergleich zu ihrer
EP, durchdachter und flüssiger geworden. Die Herren bewegen sich
stilistisch ungefähr in der Schnittmenge zwischen Anathema, Porcupine
Tree, Opeth und Tool. Haben aber trotzdem ihren ganz eigenen Stil
vorzuweisen. Die Melodramatik beherrscht „Evolution: Creatio Ex Nihilio”
fast gänzlich durchs ganze Band. Der Sänger Ben Harris-Hayes pendelt
zwischen einem Steven Wilson und tiefen Growls. Der in Eigenregie
produzierte Silberling ist kein Album nur so für zwischendurch und
sollte, damit man voll auf seine Kosten kommt, als Ganzes von vorne bis
hinten gehört werden. Am Besten noch mit Kopfhörer auf den Lauschern.
Dann entfaltet sich die volle Magie des Werks dem interessierten Hörer.
Das Lost Orchestra unterstreicht die Songs mit Piano, Synthesizers und
orchestralen Inputs, was dem Album eine noch tiefere Atmosphäre
verleiht. Ganz grosses Kopfkino.
9 Punkte
(Pink)- hier
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