DAKRYA
Monumentum” / 10 Tracks / 53 min
ANOTHER SPHERE RECORDS
www.dakrya.com
Irgendwie habe ich Mühe, mir den Bandnamen zu merken. Laut Presseinfo ist DAKRYA griechisch und heisst „Tränen“. Nun das passt schon mal zum neoklassisch beeinflussten Theatrical Atmospheric Metal, wie die Band selbst den Sound ihres Debutalbums „Monumentum“ nennt. Mastermind SophiaX hat DAKRYA gegründet und haut in die Tasten der Keyboards und des Pianos. Sonst gibt’s nichts aufregendes zu berichten: die hohe reine Stimme der Vocalistin Christina wird fleissig von tiefrauhen, teils Death Metal-artigen Growls von Gitarrist George D. abgelöst, der noch recht authentisch „böse“ klingt. SophiaX hat schöne Melodien komponiert, die in düstere Atmosphäre eingebettet sind. Das Ganze ist aber durchgehend eher ruhig und sanft arrangiert, so dass trotz fleissigem Grunzen von George D. keine echte dunkle Stimmung aufkommen mag bei mir. Geschweige denn, dass mir ein Song richtig im Ohr kleben bleibt. „Monumentum“  ist weniger theatralisch als Epica, weit weniger brilliant als Nightwish, viel weniger bombastisch als Within Temptation, hat weniger Spirit als Sirenia und ist nicht so düster wie Draconian. Vielleicht ist Griechenland zu mediterran, sonnig und fröhlich, um echten Atmospheric Metal zu machen? Dennoch zeigt das Debut von – wie heissen sie nochmal? Ach ja, DAKRYA - vielversprechende Ansätze. SophiaX sollte ihre Band gegebenfalls mal ein paar Wintermonate nach Finnland oder Schweden schicken, dann könnte das nächste Album besser abschneiden.
6 Punkte (Kassandra) - hier reinhören & bestellen

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