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BOARDERS
„The World Hates Me“
/ 11 Tracks
RETROACTIVE RECORDS
www.boarders.it
www.myspace.com/music4thelion
Die aus Italien stammende christliche Band hat sich als Megadeth
Coverband einen Namen gemacht. Nun bringen sie ihr drittes Album auf den
Markt. „The World Hates Me“ klingt nach einem aggressiven Thrash Album,
und Megadeth Einflüsse sind ja da und dort auch zu finden. Für mich
klingt es jedoch eher nach Hard Rock mit Metal Touch. Von einem
astreinen Thrash Album ist das Ganze weit entfernt. Der Opener „True
Rebellion“ erinnert mich stark an AC/DC, was ja nicht schlecht ist und
sich auch ganz gut anhört. Das Album an sich ist nicht schlecht. Mit „Baptized
In Fire“ (abgesehen vom Gesang wirklich toll), „Schmertzgarten“ und „W.P.D.“
sind auch drei ganz gute, thrashangehauchte Songs dabei welche den
Nacken zum wippen bringen. Musikalisch und gesanglich habe ich jedoch
von einer Band, welche es schon seit den 80er Jahren gibt, mehr
erwartet. Mal abgesehen von dem ganzen christlichen Inhalt. Die
jammernde Stimme von Egi nervte mich nach ca. der Hälfte des Albums ganz
gewaltig. „The World Hates Me“ wird nicht aggressiv sondern eher
schmerzhaft, jammernd präsentiert. „Never Alone“ ist eine schöne
Ballade, bei der man sich gesanglich weibliche Verstärkung geholt hat.
Geht aber leider in die Kategorie „alles schon mal gehört“. Und:
Wenn man sich Megadeth Coverband nennt und dann so eine grottenschlechte
Version von „In My Darkest Hour“ präsentiert, kann ich nicht anders als
den Kopf zu schütteln. Das ging ja wohl voll in die Hose! Dave Mustaine
hätte da sicher keine Freude dran. Viel mehr weiss und mag ich auch gar
nicht mehr darüber schreiben. „The World Hates Me“ bleibt mir weder
positiv noch negativ in Erinnerung, deshalb gibt’s auch
durchschnittliche 5 Punkte (Denise)
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