2ND SIGHT
Second Sight”/ 12 Tracks
Eigenproduktion
www.2nd-sight.de
So wie es aussieht rockten im Norden Deutschlands doch etwas mehr, als nur die SCORPIONS. Die Hamburger Formation 2ND SIGHT besteht seit 2005 und hat nun ihr selbstproduziertes Debüt mit dem kreativen Titel „Second Sight“ abgeliefert.  Ok, so kreativ waren schon viele andere Bands und man will es ihnen mal nicht negativ ankreiden, zumal die CD an sich gaaaar nicht mal so übel ist.
Melodiöser Rock/ Metal, mit eingängigen Melodien, und einer guten Portion Heavy Metal, hauen uns 2ND SIGHT mit ihren 12 Tracks um die Ohren. Überdurchschnittlich lang sind die meisten der 12 Songs mit einer Durchschnittslänge von guten 5 Minuten. So was find ich gut! Da gibt sich jemand wenigstens Mühe und lässt sich nicht in das Radioschema von 3,35 Min pressen. Sodala, nun aber zur Musik. Der Opener, der auch den Titel „Second Sight“ trägt rockt sofort geil los. Da packen die Hamburger Jungs gleich mal alles rein, was sie drauf haben. Eingängige Melodie, geiles Gitarren-Solo, dramatischer Aufbau des Songs… usw. In diesem Stil geht‘s dann erst mal weiter und zwar mit einer Luftgitarre-und-wackelnde-Köpfe-Garantie. Hämmernde, schnelle Drums wechseln sich mit langsameren Gesangspartien ab. Obwohl 2ND SIGHT den eingeschlagenen Weg nie verlassen, wird die CD nie langweilig. Und auch nach mehrmaligem Anhören entdeckt man immer wieder neue Töne. Ich bin ja eigentlich kein Fan von Instrumental-Songs, aber das sehr emotionale „In Memoriam“ hat mir dann doch sehr gefallen. Ruhige Gitarrenklänge, die zum Träumen einladen. Mit 2:15 auch der kürzeste Song auf dem Silberling, so dass es nicht langweilig wird. Und dann – BAM! – the last Song „The Televangelist“ endet das Hamburger Debüt wie es angefangen hat. Laut, eingängig, rockig, melodiös. 8,5 Punkte (Melanie) -
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