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LYNCH MOB
„Smoke And Mirrors“ / 13
Tracks
Frontiers Records/ Soulfood
www.myspace.com/lynchmobrocks
LYNCH MOB, LYNCH MOB, da war doch mal was. Der
Name der Band kam mir zwar schon bekannt vor, ich konnte aber keinen
konkreten Song dazu nennen. LYNCH MOB, eine Band, die zwar seit 1990
besteht, aber nicht mit einer konstanten Besetzung aufwarten kann, hat nun
ein neues Album auf den Markt gebracht. Diesmal verpflichtete Gründer und
Namensgeber George Lynch den allerersten Sänger, der auch schon das Debüt-Album
eingesungen hatte. Und mit Oni Logan besann man sich auch wieder etwas zu
den Wurzeln zurück. Ganz einfach gesagt ist „Smoke And Mirrors“ eine
grundsolide Melodic Hard Rock Scheibe. 13 Songs sind zu hören. Alle sind
durchwegs eingängig und haben Hitpotential. Nicht zu hart, aber auch
nicht zu weichgespült. Schon der Opener „21st Century Man“ beweist
das. Der Titelsong ist dann etwas bluesig angehaucht. Auch sehr schön
anzuhören. Alle Songs sind einfach typischer, amerikanischer, catchy Hard
Rock. Bei „Time Keepers“ beweist man, dass man auch etwas härter
spielen kann. Der Song kommt etwas dramatischer und düsterer daher. Das
Riff am Anfang zeigt schon den Weg. Für meinen Geschmack wirkt es
manchmal zu gekünstelt. Man will zeigen, was man alles drauf hat und
packt so viel wie möglich in einen Song, dass er schon etwas überladen
wirkt. OK, ich gebe zu, ich bin kein Fan von ewig langen Solis – auch
wenn sie grandios gespielt werden. Mein Lieblings-Song auf der Scheibe
ist. „Where Did You Sleep Last Nigt“. Die Stimmung des Songs und die Stimme von Sänger Oni Logan finde ich bei
diesem Lied sehr gelungen. Alles in allem zwar eine gelungene CD, aber es
sind auch einige Songs drauf, die ich nach mehrmaligem Hören einfach weg
drücke, deswegen gibt es von mir trotz perfekter Produktion und
musikalischem und gesanglichem Können „nur“ 8
Punkte (Melanie) - hier
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