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ETERNAL TEARS OF SORROW
„Children of the dark Waters“ / 10 Tracks / 44 Min
MASSACRE RECORDS
www.eternaltears.info
Finnlands Reichtum an talentierten und erfolgreichen Metalbands (AMORPHIS,
CHILDREN OF BODOM, SONATA ARCTICA…) ist schon seit langem weitreichend
bekannt. Mit
„Children of the dark Waters“ melden sich nun auch ETERNAL TEARS OF
SORROW wieder zu Wort. Zwar dürfte dieser Name wohl sicher weniger geläufig
sein als oben genannte, muss sich aber keineswegs dahinter verstecken.
Immerhin haben es die Jungs schon bis ins Vorprogramm von MEGADETH und
NIGHTWISH geschafft. Will ja auch was heißen! Und der Opener „Angelheart,
Ravenheart“ liefert sofort den musikalischen Beweis für die Klasse der
Finnen. Nach kurzem Intro geht’s äußerst düster aber herrlich
melodisch los, und die tiefen Growls runden die bedrückende Atmosphäre
im weitern Verlauf perfekt ab. Prägnant sind vor allem auch die
Hintergrundchöre und Keyboardeinschübe, die in den folgenden Tracks eine
noch gewichtigere Rolle übernehmen. Bei „Baptized by the Blood of
Angels“ und „Tears of autumn Rain“ überflügeln diese
Begleitelemente manchmal sogar noch den mächtigen Gitarrenwall. Die
Hitsingle „Sea of Whispers“ geht danach praktisch schon als Ballade
durch, bevor man mit „Midnight Bird“ nochmal die gröbere Keule
auspackt und das Gaspedal auch mal kräftiger betätigt. „Dairy of
demonic Dreams“ wirkt dann mit seinen teilweise clean gesungenen
Passagen fast etwas fremd, bringt aber die Qualität von Sänger Altti
Veteläinen noch besser zum Vorschein. Dessen Stimmorgan hat nämlich auch
in normalen Tonlagen verdammt was auf dem Kasten! Der instrumentale Sound
profitiert besonders von der gut abgerundeten, nicht zu aufdringlichen
Produktion. Und trotz der verschiedenen und unterhaltsamen Songkonzepte
haben die 10 Tracks doch was gemeinsam: Allesamt sind eigenständige
Kompositionen mit massig Melodien und einem gesunden Maß an Bombast und
„Farbtupfern“. Ein wirklicher Ausfall ist nicht wirklich auszumachen,
was die dargebotene Leistung in einem noch besseren Licht dastehen lässt.
ETERNAL TEARS OF SORROW haben also endgültig wieder richtig Fuß gefasst
(die Band hatte sich 2003 für zwei Jahre aufgelöst) und markieren mit
„Children of the dark Waters“ vehement ihr Revier. Man erreicht zwar
nicht ganz das Niveau der Szene-Superstars, ist aber zweifellos auf Tuchfühlung!
7,9
Punkte (Andi) - hier
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