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DANGER
DANGER
“Revolve“ / 11
Tracks
FRONTIERS RECORDS
www.dangerdanger.com
Ihr kennt das sicher… Es gibt Bands, die liebt man
einfach. Und es gibt Bands, die liebt man und die haben schon seit
etlichen Jahren nix mehr veröffentlicht, ja, galten vielleicht sogar als
„nicht mehr existierend“. Tja... und dann kommt diese eine Nachricht,
das sich genau solch eine Band wieder zusammen getan hat und nun ein neues
Album auf den Markt wirft. Sowas wirft dann meistens tausend Fragen auf.
Sind sie noch so gut wie früher? Bleiben sie ihrem Stil von damals treu
oder biedern sie sich irgend einem Trend an? Kann die Magie von damals
hergezaubert werden? Genau diese Fragen habe ich mir bei DANGER DANGER
gestellt, als ich erfuhr, das sie mit „Revolve“ eine neue Scheibe am
Start haben. Leider kam „Revolve“ hier nicht als sogenannte physische
Disc an, sondern ich „durfte“ mir das Ding als (für uns als
Schreiberlinge legalen) Download runterziehen. Na ja, was solls... man
kann nicht alles haben – leider. Also die CD kurz von Hand bekritzelt,
damit runtergerannt in die Küche (ich tu mir CD’s nur sehr selten auf
den billigen PC-Boxen an) und das Ding eingelegt. BUMM! Der Opener „That’s
What I Am Talking About“ rockt mir kräftig um die Ohren und zaubert mir
ein breites Grinsen auf mein Gesicht! Ja!!!! So muss das sein! So muss das
klingen! Melodic Rock mit Sleaze-Touch vom Feinsten! Es
folgt „Ghost Of Love“! Whow, was für ein
Refrain! Was für ein Ohrwurm vor dem Herrn! Ich bin hin und weg und mein
Herz (ja, ich hab eines) droht zu platzen! „Killin’ Love“ beginnt
etwas düster, mutiert dann aber zum gediegenen Mittempo-Rocker, bevor mit
„Heards On The Highway“ wieder das 80er Jahre L.A.-Gefühl
wiederbelebt wird! Sonne, Strand, blonde Mädels mit dicken.. äh..
Rollschuhen... Lebensgefühl pur! Danach schieben DANGER DANGER mal so
ganz locker die wohl beste Ballade ihrer Karriere hinterher: „Fugitive“!
Mir doch egal, wenn Ihr sowas schmalzig nennt, wenn’s geil klingt,
darf’s von mir aus auch mal schmalzig sein! Ich erspare Euch im weiteren
Verlauf dieses Reviews eine Track-by-Track-Besprechung, erwähne aus
diesem Grund nur noch zwei einzelne Tracks: Den hypnotischen Ohrwurm
„Rocket To Your Heart“ und das etwas simple, aber textlich witzige „F.U.$.“.
Ganz ehrlich – und ohne rosarote Brille: REVOLVE beginnt hammerhart, hält
diesen Level konstant bis zur Mitte des Albums und flacht dann nur ganz
leicht ab. Hätten die Jungs den Level über die ganze Distanz halten können,
hätte ich locker ne 10 gezückt, doch wie gesagt, was hier unglaublich
toll beginnt, ist in der zweiten Hälfte „nur“ noch „sehr gut“ und
daher kriegen DANGER DANGER mit „Revolve“ von mit 9,5
Punkte! Nebenbei bemerkt: Der Sound ist geil, doch die
Tatsache, das Ted Poley wieder hinter dem Mikro steht, ist nicht ganz
unerheblich. Der Typ bringt einfach das richtige Gefühl rüber! Und eines
will ich noch loswerden: Jungs, für „Revolve“ liebe ich Euch! Danke! J (Ralph) – hier
reinhören & bestellen
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