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WHISPERS
IN THE SHADOW
"Into the Arms of Chaos (How to Steal the
Fire from Heaven)" / 11 Tracks / 63 Min
ECHOZONE
www.noizeart.com
Wie man das Feuer von Himmel stiehlt, erzählt uns Ashley Dayour nach
etlichen Jahren WHISPERS IN THE SHADOW Pause in seinem aktuellen Release
"Into the Arms of Chaos (How to Steal the Fire from Heaven)“. Nicht
nur der Albumtitel ist bombastisch, auch die Produktion ist es, für die
sich John A. Rivers verantwortlich zeigt, der auch schon Werken von CLAN
OF XYMOX, DEAD CAN DANCE und LOVE & ROCKETS (Ex-Bauhaus) den finalen
Schliff verpasste. Das Ergebnis kann als moderner Gothic Rock bezeichnet
werden, wobei sich mir eher „exotisch-mystisch-exzentrischer Gothic
Rock“ in den Sinn drängt. Wer jetzt erwartet, dass ich den früher oft
gebrauchten Begriff „Goth Floyd“ hervorzaubere, wartet umsonst, denn
"Into the Arms of Chaos” hat damit nichts mehr zu tun. Härter und
knalliger sind die Songs im Vergleich zu früher, das Songwriting lässt
nicht an kreativer Abwechslung fehlen, Gitarren wummern und die Keyboards
untermauern das Gefüge mit der nötigen Dichte. Teilweise wirken die
Songs gar Soundtrack-verdächtig. Hätte ich nur nicht ständig das Gefühl,
dass das Songarrangement so massiv klischeemässig übertrieben ist, wie
z.B. bei NEITHER: NEITHER oder BABYLON RISING (v.a. bei Part II), wäre
die CD wohl eine der Favoriten im meiner Gothic Rock Sammlung geworden.
Den Einfluss von H.P. Lovekraft und okkulten Schriften von Autin Osman
Spare in Ehren, aber bitte nicht mit Gewalt! So bin ich hin und her
gerissen zwischen Genialität und Seichtheit. Zudem scheint Ashley Dayour
Gefallen daran zu finden, seine prinzipiell gute Stimme zu verschandeln
und teilweise so schräg oder flach zu singen - auch die gesprochenen
Parts tönen nach nichts - dass es mich manchmal richtig abschüttelte!
Selten ist es mir so schwer gefallen, eine Punktezahl für eine CD zu
vergeben, aber letztendlich halte ich
6,5 Punkte für
angemessen (Kassandra) - hier
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