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MOLOTOW
„Rocktales“
/ 10 Tracks
NORDIC RECORDS
www.molotow.no
www.myspace.com/molotowrock
Ja, wenn man das leider schlechte Cover nehmen würde als Hauptaugenmerk,
dann wäre die Bewertung schlecht. Doch
darum geht es ja zum Glück nicht. „Rocktales“ ist nach „Feat.
Rock'n'Roll“ das zweite Werk der Norweger. Aber bevor ich genauer auf
die CD eingehe, möchte ich euch mal kurz die Band noch vorstellen. Sie
besteht aus Sänger & Gitarrist Aleksander Eriksen, Lead-Gitarrist Pal
Grytnes, Keyboarder Henning Johansson, Schlagzeuger Terje Sandvik und
Bassist Stian Traasdahl. So nun fangen wir mal an: Schon der Opener „Bad
Reputation“ und „Rocket Scientist“ rocken richtig rotzig drauf los
und nichts kann sie dabei aufhalten. Weiter geht es mit „Overdrive“
inklusive geiler Riffs und das dadurch zum Kiss-Asser wird. Das Stück ist
ganz klar eines der Highlight auf dem Output. Auch zum folgenden „I“
kann ich nicht allzuviel schlechtes sagen, auch wenn der Song nicht mehr
ganz das hohe Niveau des Vorgängers hat. Dafür gefällt mir dann „Scream“
wieder besser und erinnert mich etwas an Babylon Bombs und der Refrain ist
ganz klar Mitgröhl tauglich. „Watch Out“ rockt dagegen wieder recht
ab. Lasst euch bei „Rat“ nicht täuschen, weil am Anfang kurz Live-Geräusche
erklingen, letztendlich ist es ein Studio-Stück. Der Track hört sich
echt gut an, die Melodie, die Gitarre und der Gesang verschmelzen fast
perfekt ineinander. „Crash And Burn“ und „Riot“ sind wieder zwei
freche drauflos-Rocker. Gewisse Ähnlichkeit mit Bon Jovi hat der
Schlusstrack „Memories“. „Rocktales“ ist wirklich eine geile
Scheibe geworden. Wer auf Sleazerock steht, sollte die Band unbedingt
anchecken oder sich die CD am besten gleich kaufen, denn ich kann sie
wirklich nur weiterempfehlen. Die Osloer werden ihren weg definitiv noch
machen. 8.7
Punkte
(Patrick) - hier
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