LOUD AT LEAST
Painful Exploration” / 11 Tracks
Eigenproduktion
www.myspace.com/loudatleast
Beim Anblick des Covers dachte ich mir: „ Oh mein Gott!“
Ich dachte, es handelt sich dabei um eine Industrial-CD oder so was in die Richtung. Aber der erste Eindruck war diesmal Gott sei Dank falsch. Bei dem österreichischen Trio handelt es sich um klassischen Hard Rock. LOUD AT LEAST – der Name sollte Programm sein. Wenigstens laut, ja ja, ich weiß, ihr könnt das alles selber auch übersetzen. „Painful Exploration“ ist das Debüt der Ösis und in Eigenproduktion erschienen. Wie gesagt, wenigstens laut sollte die CD werden und am Anfang haut das auch noch ganz gut hin. Mit über 5 Minuten rockt der Opener „Take Me Along“ schon mal ganz schön los. Ganz netter Rock-Song. „Circle Of Madness“ erinnert mich etwas an die jungen Gunners. Liegt wohl an der Stimme, die Sänger Gernot Schilcher da an den Tag legt. „Nightmareraiser“ zieht mit Heavy-Metal-Elementen volle Kanne nach vorne. Macht Lust auf mehr. Hm… eins sei hier an dieser Stelle mal gesagt: ein durchwegs gelungenes Album ist „Painful Exploration“ nicht. Songs wie „Let’s Start The Shwo“ klingt etwas lauwarm und auch der Titelsong ist kein Hit, trotz Gitarren-Solo und hämmernden Drums. „Walk On Fire“ ist einfach nur langweilig. „Right Now“ dagegen überrascht wieder mit eingängigem Chorus und rockigem Beat. Eine leise pianodominierende Ballade darf natürlich auch nicht fehlen. „Dark Horizont“, der Rausschmeißer ist so eine. Fängt langsam und leise an, steigert sich dann allmählich zu einer typischen mal-laut-dann-wieder-leise-Ballade. Eigentlich ganz nett. Es ist ein Auf und Ab bei LOUD AT LEAST. Potential ist zwar da, und vielleicht lernen sie mit der Zeit ihr Songs besser auszusortieren. Hätten wir noch LPs, statt CD, hätte man eine schöne Platte mit 8 Songs machen können. Aber auf CDs ist es eben oft der Fall, dass einige Songs als Füller mit drauf landen, die eigentlich in den Müll gehören. Live würde sich der eine oder andere Song sicher gut anhören, aber ich frag mich, wie Drummer Oswald Theisl gleichzeitig die Drumsticks schwingen, die Saiten zupfen und in die Tasten hauen kann. Man wird sehen ob und wie es mit LOUD AT LEAST weiter gehen wird. Von mir gibt’s 6,5 Punkte (Melanie) - hier reinhören & bestellen

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