FERMENT
"Visions Of Decay" / 4 Tracks / 16 min
Eigenproduktion
www.ferment-online.com
Berlins Output an
guten Bands der dunklen Musikwelt ist erstaunlich gross, und mit FERMENT gibt es erneut einen Zugewinn, wenn man auf industriellen Gothic Rock steht. Nach einigen EPs seit 2006 liegt mir jetzt "Visions Of Decay" vor, leider wieder nur eine EP. Leider deswegen, weil die 4 Songs recht vielversprechend klingen und ich gerne mehr von dem Berliner Trio gehört hätte. Der Titelsong "Visions Of Decay" hat es mir sowieso gleich angetan, kommen doch irgendwie Erinnerungen an meine Lieblinge Fields Of The Nephilim hoch, was den Gesang von Miles Stone und die düstere Atmosphäre der Klänge angeht. Einfluss hatten die Fields sicher, denn Miles Stone wollte mit Gründung von FERMENT klassischen Gothic-Rock der 80er und 90er mit Industrial und Metal des neuen Jahrtausends mischen. Dies ist ihm auch gelungen, der moderne Industrial schlägt dann bei „Blue Cafe“ stärker durch und lief nach Veröffentlichung in Rotation im Hazzard of Darkness Radio. Bei Track 3 und 4 handelt es sich lediglich um Remixe des Titelsongs und sind gut für den Dancefloor geeignet. In der Zwischenzeit haben FERMENT an weiteren Songs gearbeitet, die mir aber leider nicht vorliegen. Ich hoffe daher, dass uns FERMENT bald mal ein volles Album bescheren. Und dann auch erfüllen, was die EP verspricht: saugeilen Goth-Rock mit Drive!
8 Punkte (Kassandra) - hier reinhören & bestellen

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