THE ETERNAL FALL
A Part Dies“ / 13 Tracks
Unsigned
www.theeternalfall.com
www.myspace.com/theeternalfallband
Die spanische Formation THE ETERNAL FALL existiert bereits seit 9 Jahren und hat schon einige Alben herausgegeben, alles in Eigenregie und ohne Label – was umso beeindruckender ist. Bandmitglieder sind: Sol (Vocals, Gitarren, Drums, Keyboards) und David Tenza Peral (Bass). Dieses Album erschien im Jahre 2008 – die hier gespielte Musik ist grössenteils sehr melancholisch und extrem Gitarren-Wave lastig, ebenso werden elektronische Elemente wie ein Drumcomputer eingebaut – das tragende Element ist allerdings Sols Stimme, jammernd, anklagend und einfach schaurig-wunderbar. Es finden sich aber auch vereinzelt Stücke auf dieser CD, die durchaus tanzbar sind; zum Beispiel das Lied „Dead Man Alive“, das ziemlich abgeht. Ansonsten finden sich hier eher ruhige, tieftraurige Lieder, die an Clan of Xymox und The Cure erinnern und Gänsehaut-Feeling vermitteln. Ein Geheimtipp! 8 Punkte (Nathalie)

THE ETERNAL FALL
Alone“ / 17 Tracks
Das Nachfolgealbum von “A Part Dies” ist insgesamt weniger Slow-Motion und beinhaltet mehr schnelle, tanzbare Tracks als der Vorgänger – die Melancholie ist ungebrochen, aber das höhere Tempo bringt eindeutig mehr Dynamik in die Musik rein. Der Gesang ist zeitweise mit weiblichen Hintergrundgesang gespickt, was auch sehr gut ankommt, der Gesang von Sol erinnert hier passagenweise an den etwas jammernden Gesang von Robert Smith von The Cure, was aber super in den Sound reinpasst – der Drumcomputer ist immer noch omnipräsent, aber nicht mehr so dominant wie in „A Part Dies“. Meine Favoriten auf dieser Scheibe sind „Salvation“ und „Into a Dream“ und berühren mein dunkles Herz. Vom Gesamteindruck her überzeugt mich „Alone“ noch mehr als „A Part Dies“. Es ist frischer, dynamischer und leichter verdaulich, aber nicht irgendwie fröhlich oder farbig :-) 9 Punkte (Nathalie) - 
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