THE SORROW

Band:
Herkunft:
Stil:
THE SORROW
Oesterreich
Metalcore

 


CD REVIEW

 

THE SORROW
"BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY" / 12 Tracks / 50 Min
DRAKKAR ENTERTAINMENT
www.thesorrow.net
Gute Metalcore-Scheiben kamen in letzter Zeit oft aus Deutschland oder den USA. Was THE SORROW auf ihrem Debut BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY veranstalten, ist ein österreicherischer Dampfhammer, der Falco aus dem Grab wirft. Bereits das Intro ELEGY macht Appetit auf mehr, und die Gelüste werden mit den 11 folgenden Tracks auch bestens befriedigt. Gitarren, die wie Stakkatos aus den Lautsprechern knattern und flüssige Heavy Metal Riffs werden immer wieder geschickt eingebaut zwischen melodiöseren Parts, um die Nackenmuskeln kurz zu entspannen, bevor die rasante Alpenfahrt weitergeht von Metalcore bis EMO. Anzusiedeln sind THE SORROW klar in derselben Ecke wie KILLSWITCH ENGAGE und CALIBAN, aber sie bringen genug Eigengeruch in die ihre Scheibe rein, um nicht als Kopie der genannten Genre-Grössen abgestempelt zu werden.

THE DAGGERS TRUST tönt fast noch gemässigt, aber in DEATH FROM A LOVERS HAND beginnen die Instrumente so richtig zu glühen und Frontmann Mätze schreit sich durch die knapp 5 Minuten, als wäre er derjenige, der wutbesessen seine Geliebte umbringen möchte. Bei KNIGHTS OF DOOM bringt Mätze mehr seiner richtig gut klingenden Cleanvoice ins Spiel und man merkt bereits, dass das Songwriting genügend Abwechslung in  BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY reinbringt, damit keine Langeweile aufkommt. Nach einem kurzen, unbenannten Akustik-Gitarren-Stück dringt die Spielfreude der Vierergruppe in NUMBERS OF FAILURE wieder in den Vordergrund. Dass sich THE SORROW nicht auf reinen Metalcore beschränken, wird schnell deutlich, wenn gelegenlich Einflüsse aus Schwedischem Death Metal zu hören sind. DARKEST RED ist meiner Meinung nach der Track mit den meisten Umschwüngen von Schreiben, Gröhlen und reinem Gesang, Melodienbögen und Headbanger-Parts, sowie einem beinahe ruhigen, auslaufenden Ende mit einfühlsamen Gitarrenklängen und Sprechgesang im Hintergrund. Eine interessante Mischung ist es allemal, was die Österreicher da auf den Silberling gepackt haben. Gegen Ende nimmt die Eingängigkeit der Songs leider etwas ab, weswegen ich es auch nicht besonders gelungen finde, das gut 7-minütige SAVIOUR WELCOME HOME als letzten Track draufzupacken. Dennoch haben THE SORROW ein absolut gutes Debut abgeliefert, das Mosh-süchtig macht, authentisch wirkt und einige andere Band des Genres neidisch machen könnte. 8,5 Punkte (Kassandra) - Forum

 


 

DIE VERLOSUNG

Gerne verlosen wir an dieser Stelle 5 Packages mit je einer Single 'Death From A Lovers Hand', einem Hellfest Sampler 'New Blood' (inkl. The Sorrow, Sonic Syndicate, Black Sonic Prophets u.a.) und einem Sticker.

 Schickt uns einfach ein Mail mit dem Betreff "THE SORROW" und vergesst Eure Post-Adresse bitte nicht, für den Fall, das ihr gewinnt. Einsendeschluss ist der 31.01.2008 - viel Glück!

 

DAS NETZ

DIE FRAGEN

7 Fragen an Andi

Stell uns bitte mal alle Mitglieder der Band vor erzähle uns, wie die Band entstanden ist.

The Sorrow besteht aus Mätze (Gesang, Gitarre), Tobi (Bass), Domink (Schlagzeug) und Andi (Gitarre). The Sorrow gibt’s seit 2 ½  Jahren. Ich und Mätze spielten schon ein paar Jahre zusammen in einer Band und als wir auf Drummersuche waren, stiessen wir auf Dominik, der dann etwas später, als unser alter Bassist ausstieg, Tobi noch mit ins Boot holte.

Wollt Ihr mit Euren Songtexten etwas Bestimmtes sagen?

In unseren Texten verarbeiten wir verschiedene Dinge, z. b. sind die Medienapokalypse und Weltuntergang ein sehr grosses Thema,  oder wenn der eigene Horizont sich plötzlich schwarz färbt und man keinen Ausweg mehr findet. Wir sind keine Pessimisten, aber wir finden heutzutage gibt es keinen Grund, alles schön zu reden. Wir schauen den Tatsachen lieber ins Auge.

Welches ist Euer bisheriger Tief- und Höhepunkt?

Im letzten Jahr hat sich so viel getan, da kann man fast das ganze Jahr als Höhepunkt bezeichen. Herauszunehmen ist aber sicher die Tour mit DEVILDRIVER und GOD FORBID, die einfach unglaublich war. Tiefpunkte gibt es eigentlich keine und ich hoffe das bleibt auch so :-)

Was sind Eure Erwartungen an die Zukunft der Band?

Wir sehen sehr positiv in die Zukunft und werden definitiv unsere ganze Energie in die Band stecken. Schön wär, wenn wir vielleicht einmal unsere Rechnungen mit unserer Musik bezahlen können, denn im Moment ist es ziemlich schwierig, Berufsleben und die Band unter einen Hut zu bringen.

Gibt es eine witzige oder vielleicht sogar peinliche Band-Story?

Wir sind alle sehr chaotische Typen und da wird es schon des öfteren sehr witzig, wenn wir unterwegs sind. Da kann es schon mal passieren, dass der ganze Bus zu den Klängen von DJ ÖTZI herumgröhlt oder sich jemand Melonenhälften auf dem Kopf ausdrückt, aber vor grösseren Peinlichkeiten sind wir bis jetzt verschont geblieben.

Wie sieht es mit Live-Auftritten aus? Wo kann man Euch in nächster Zeit erleben?

Im Dezember sind wir bei der Darkness over X-mas Tour mit CALIBAN und HEAVEN SHALL BURN dabei und im Jänner werden wir eine Mini-Headlinertour durch Österreich machen, danach startet die HELLFEST TOUR. Es kommen immer neue Shows dazu, also checkt einfach die Dates auf unserer MySpace-Seite (www.myspace.com/thesorrowmetal).

Anmerkung der Redaktion: Am 29. Februar 2008 sind The Sorrow im Böröm pöm pöm in Oberentfelden live zu erleben.

 


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