
LANDVOGT

| Band: Herkunft: Stil: |
LANDVOGT Fürstentum Liechtenstein Elektro/Wave |
CD REVIEW
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LANDVOGT "Landvogt" / 7 Tracks / 28 Min (unsigned) www.landvogt.li Eigentlich sind LANDVOGT aus dem Fürstentum Liechtenstein keine Newcomer mehr, laut Ihrer eigenen Aussage, da ihre Wurzeln gar bis 1989 zurück reichen. Als MINIGG hatten sie damals Synthesizer-lastig begonnen, als CrossTownTraffic rockig weitergemacht, und machen nun unter dem Namen LANDVOGT Electro-Wave-Sound mit Industrial-Einflüssen. Etwas leise geht es los mit dem Intro, obwohl mein CD Player auf gewohnter Lautstärke eingestellt ist. Ein kurzer Druck auf Volume-up, und schon dringt eine leicht verzerrt wirkende Keyboard-getragene Tonweise im Stil der 80er aus den Lautsprechern. Das Intro wird mit einer Art Urschrei beendet, was im Falle von LANDVOGT den Anfang hörenswerter Songs bedeutet. Beim eigentlichen Opener TOOTH FOR TOOTH überfällt mich sofort eine elektronische, Gitarren-unterstütze Melodie, die in fast kühl wirkenden Sound mit ebensolchen Vocals übergeht. Sänger Herbert "Heba" Ming scheint fast "haltet Abstand zu mir" ausdrücken zu wollen. Dennoch kommen immer wieder Wave-Passagen zum Vorschein, die die Kühle abschwächen. Bei POINT OF NO RETURN schlägt der 80er-Wave Sound voll durch, und nun empfinde ich Hebas Stimme plötzlich warm, tief, angenehm, eindringlich. Der Refrain ist einfach, aber geht 100%ig ins Gehör. Die Gitarren bringen noch einen rockigen Touch mit rein - für mich der beste Song des Albums! STAND wird von moderatem Tempo bestimmt und ist wiederum von einem eingängigen Refrain getragen. Im diesem Stil wird FIRST TIME, DRIFTER und FEEL ME fortgesetzt, ohne dass Langeweile aufkommt, im Gegenteil. Der gute Mix aus dem 80er Synthisound und rockigen Einschlägen macht das Album höchst interessant, tanzbar, feierbar, fühlbar und hörbar. Nach nicht mal einer halben Stunde ist das Vergnügen leider zu Ende - aber es gibt zum Glück die Repeat-Taste, und hoffentlich bald mehr so gutes Songmaterial von LANDVOGT. 8 Punkte (Kassandra) - |
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DIE VERLOSUNG Gerne verlosen wir an dieser Stelle 3 signierte Exemplare der aktuellen CD "Landvogt" (Review siehe oben). Schickt uns einfach ein Mail mit dem Betreff "LANDVOGT und vergesst Eure Post-Adresse bitte nicht, für den Fall, das ihr gewinnt. Einsendeschluss ist der 31.12.2007 - viel Glück!
DAS NETZ |
DIE FRAGEN
7 Fragen an Pic und Heba von LANDVOGT Stell uns bitte mal alle Mitglieder der Band vor erzähle uns, wie die Band entstanden ist. Pic
und Heba (Beide): Newcomer stimmt nicht mehr ganz. Wenn man aber vom jüngsten
Bandmitgliedzuwachs spricht,
kann man schon von einer art Neuanfang sprechen. Wer uns vorher
kannte weiss, dass wir seit der Gründung von Landvogt im Jahre 1998 auf
einen Schlagzeug verzichtet hatten und unsere Beat’s rein elektronisch
erzeugt wurden. Mit Ritchie Wenaweser haben wir nun einen Drummer, der
sich in kurzer Zeit hervorragend in die Band integriert hat und uns
musikalisch enorm bereichert. Urs Niederhauser ist 2003 als Bandmitglied
dazugestossen, welcher durch seine raue klassische Rockgitarre den
Grundstein für eine etwas härte musikalische Gangart gelegt hat. Die
Bandgruftis sind sicherlich wir
zwei. 1989 hatte uns ein damaliger Schlagersänger(!) zusammengebracht,
der noch ein paar Bandmitglieder suchte. Daraus entstand dann die erste
Band „Minigg“, mit der wir erstmals versuchten, elektronische- und
Gitarren-Klänge versuchten. Nach ein paar Jahren
mit der klassischen Rockformation „Cross Town Traffic“ gründeten
wir dann schliesslich „Landvogt“. Wollt Ihr mit Euren Songtexten etwas Bestimmtes sagen? Heba: Unsere Text sind eher Zufallsprodukte, welche aus einer momentanen seelischen Verfassung hervorgehen. Doch eigentlich geht es in erster Linie nur um Sex. Welches
ist Euer bisheriger Tief- und Höhepunkt? Pic:
Da wir (vor allem Heba und ich) schon lange zusammen Musik machen, war die
Zeit immer voll von Höhen und Tiefen. Ein wirklicher Höhepunkt war die CD-Taufe Ende 2006. Ein
Tiefpunk war sicher die Zeit, als wir Anfang 2003 nur noch zu zweit waren
und nicht wussten, wie wir weitermachen sollten. Was
sind Eure Erwartungen an die Zukunft der Band? Pic:
Uns ist es wichtig, das wir gemeinsam unser Hobby ausleben können. Wir
haben es vor allem in den letzten 3 Jahren geschafft, das man uns in der
Szene wahrnimmt und respektiert. Wir konnten auch sehr gute Kontakte zu
anderen Bands zu knüpfen. Darauf möchten wir nun aufbauen, um auch in
Zukunft weitere Tonträger zu machen und Konzerte, vielleicht auch
vermehrt im Ausland zu geben. Gibt es eine witzige oder vielleicht sogar peinliche Band-Story? Heba:
Da wir keine Kinder von Traurigkeit
sind, gibt es zuhauf witzige und peinliche Geschichten. Mein
erstes eindrückliches Erlebnis war 1992, als ich bei meinem Bühnen-Gesangsdebut
der Micro-Stecker rausflog und ich das halbe Lied brauchte, um das Micro
wieder in Gang zu bringen. Das waren sehr sehr lange Sekunden… Wie sieht es mit Live-Auftritten aus? Wo kann man Euch in nächster Zeit erleben? Pic: Der nächste Auftritt findet am 17.11.2007 zusammen mit der Band Downfall im Hubraum Triesen statt. Wir werden 2008 sicher den einen oder anderen Auftritt machen. Genaue Daten können wir noch nicht nennen. Ansonsten können die Termine unter www.landvogt.li nachgeschaut werden. Zum Abschluss bleibt Euch noch Platz, Werbung für Eure aktuelle CD zu machen. Warum kann man ohne das Teil nicht leben? Heba:
Weil sie sehr multifunktionell einsetzbar ist. Wer unsere Musik mag, hat
einen guten Tonträger und das gelungene Cover eignet sich als stilvolles
Innen-Accessoire.
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