AMERIKAN BEAUTY

Band:
Herkunft:
Stil:
AMERIKAN BEAUTY
Lichtenstein
Rock

 


CD REVIEW

 

AMERIKAN BEAUTY
Social Stigma / 13 Tracks / 41 Min
EIGENPRODUKTION
www.amerikanbeauty.com
www.myspace.com/amerikanbeauty
Bereits im vierten Jahr befinden sich die aus dem Fürstentum Liechtenstein stammende Formation. Gegründet wurde diese damals von Schlagzeuger AlexX Fezzi und Gitarrist & Sänger Dennis Mungo. Später kam noch Bassist Bruno Hoop dazu. Das erste mal was gehört hab ich von meinen fast Nachbarn dann aber erst 2007 im Rock City in Uster. Sie waren im Vorprogramm von Kristy Majors (Pretty Boy Floyd) und Bang Tango und haben dabei echt eine gute Figur gemacht. Nun also fast zwei Jahre später halte ich ihr erstes Album in der Hand. Mit dem Intro „The Grapes Of Wrath Part 1“ beginnt „Social Stigma“ nun also. „I Want To Be You“ fetzt richtig gehend ab und hat auch ein paar geile Solos. Als nächstes folgt dann „Psychowalz“, das die Band schon als Single ausgekoppelt hatte. Der Song war schon bei mehreren Internet-Radios sowie DRS3 zu hören. „Trailer Park Trash“ ist dann etwas ruhiger angelegt, einzig Dennis gibt manchmal mit seiner Stimme Gas, trotzdem hört sich das verdammt geil an. Nun ist der Titeltrack „Social Stigma“ an der Reihe. Er hat geile Riffs und auch die Klänge des Schlagzeugs kommen stark rüber. Als nächstes liefert uns die Band eine fantastische Cover-Version des Disco-Hits „Lovemachine“ von Supermax. Klasse hört sich die folgende Ballade „Burning My Bridges“ an. Mit über fünf Minuten ist sie aber wahrscheinlich etwas zu lang geworden, um Radio-Airplay zu bekommen. Aber vielleicht gibt sich ja der Landessender Radio L einen Ruck. Es würde sich auf alle Fälle lohnen. Mit „Divert Your Lifeline“, „In Too Deep“, „Wish The World Away“ und „Twisted Mind (Why Did You Kill Me Today ?)“ hat es noch weitere starke Rock-Nummern auf der CD. Abgeschlossen wird der Erstling vom Outro „The Grapes Of Wrath Part 2“. Mit diesem gelungenen Debüt sollte die Band für ein allfälliges zweites Album keine Probleme haben einen Plattenvertrag zu bekommen. Am besten hört Ihr euch mal die Songs auf der Myspace-Seite an oder besucht ein Konzert der Band. Es lohnt sich auf alle Fälle. 
7,5 Punkte (Patrick) - Forum

Grösstenteils teile ich Patricks Meinung bezüglich "Social Stigma" von AMERIKAN BEAUTY, auch wenn mich die Band mit dem Intro "The Grapes Of Wrath Part 1" scheinbar etwas an der Nase herumführen wollte. Denn das Intro erinnert stark an Depeche Mode's "Songs Of Faith, Love & Devotion", jedoch mit etwas prägnanteren Gitarren als bei Martin L. Gore & Co. - ein Eindruck, den die Band bereits beim ersten regulären Song durch überzeugenden Rock jedoch wieder über Bord wirft. Die Songs von "Social Stigma" wissen durchgehend zu gefallen und die trockene Produktion steht dem Sound der Band gut zu Gesicht. Obwohl AMERIKAN BEAUTY durchgehend Songs auf einem hohen Level abliefern, fehlt mir ein kleines bisschen die Abwechslung, aus diesem Grund bleiben besonders das Intro und das Supermax-Cover "Love Machine" längerfristig im Ohr hängen, was aber die Qualität der anderen Tracks in keinster Weise schmälern soll. Auch habe ich öfters mal das Gefühl, die Band hält eine Vorliebe für elektronische Spielereien etwas zurück, kann das sein? Ach ja, speziell erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch das Cover-Artwork und das Booklet, denn die professionellen Fotos (Cover und Booklet) und das in Verbindung damit benutzte spartanische Layout (Booklet) gefallen mir als Werbefuzzi natürlich besonders, denn zu guter Musik gehört meiner Meinung nach auch eine gute Verpackung - was leider viel zu selten vorkommt. Für mich ist "Social Stigma" also ein durch und durch gutes Album geworden, doch lässt mich die Vermutung nicht los, das wir beim nächsten Werk noch etwas mehr Elektronika in Verbindung mit dem trockenen Rock der Jungs erleben werden!? Ich bin sehr gespannt... 8 Punkte (Ralph) - Forum

 


 

DAS NETZ

Gerne verlosen wir an dieser Stelle 2 Exemplare der aktuellen AMERIKAN BEAUTY "Social Stigma". Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schickt uns ein Mail  bis 31.03.2009 mit dem Betreff "Newcomer Amerikan Beauty" - und bitte die Postadresse nicht vergessen. 

DIE FRAGEN

7 Fragen an Alexx Fetzi

Stell uns bitte mal alle Mitglieder der Band vor erzähle uns, wie die Band entstanden ist.

Amerikan Beauty ist eine Rockband in Form eines Trios. Die Mitglieder sind: Dennis Mungo, Gesang und Gitarre, AlexX Fezzi, Schlagzeug und Bruno Hoop, Bass.

Die Band ging aus der 2005 gegründeten Formation „Poundcake“ hervor. Damals noch zu viert hatte der Sound und das Songwriting noch starke Einflüsse von Punk und Garagenbands. Diese Band ist zu dieser Zeit in bekannten Clubs, wie der Grabenhalle in St. Gallen, Safari in Chur oder dem Alpenrock in Zürich aufgetreten und hat eine Demo-CD eingespielt.

Nachdem die Band Anfangs 2007 in dieser Form aufgelöst wurde, entschlossen sich die beiden verbleibenden Mitglieder Dennis Mungo und AlexX Fezzi sich mit neuen Songs und einem neuen Namen, Amerikan Beauty, neu auszurichten. Anfangs 2007 stiess dann Bruno Hoop am Bass zur Band.

In Eigenregie wird praktisch über das ganze Jahr 2008 an der Debüt-CD gearbeitet. Am 31.Januar 2009 wurde die CD mit den Namen „Social Stigma“ im Krempel in Buchs eingeweiht.

Wollt Ihr mit Euren Songtexten etwas Bestimmtes sagen?

Unsere Texte können als sozialkritisch bezeichnet werden und handeln meist vom Alltagsleben einfacher Leute oder auch sozialen Aussenseitern.

Welches Ist Euer bisheriger Tief- und Höhepunkt?

Der bisherige Höhepunkt ist für uns sicher die Live-Vorstellung des Albums anlässlich der CD-Taufe im Krempel mit 250 Besuchern. Weitere Höhepunkte werden sicher noch folgen. Als weiteren Höhepunkt würden wir auch sehen, dass unsere Cover-Version des 1978er-Disco-Klassikers „Lovemachine“ , dem Komponisten und Interpreten der Originalversion „Supermax“ alias Kurt Hauenstein so gut gefallen hat, dass unser Song auf ein neues soeben erscheinendes Compilation-Album von Supermax bei der Plattenfirma Universal Records erscheinen wird.

Ein Tiefpunkt für uns war sicherlich, als wir bei der Vorgänger-Band „Poundcake“ nicht mehr weiter gekommen sind und es zur Trennung kam.

Was sind Eure Erwartungen an die Zukunft der Band?

Wir wollen unser Produkt, also unsere CD mit vielen Live-Konzerten, über das Internet und das Radio einem breiten Publikum, vorderhand mal in der Schweiz vorstellen und erhoffen uns wenn möglich einen „guten“ Deal mit einer Plattenfirma. Das wichtigste ist aber, dass wir den Spass an der Musik nicht verlieren!

Gibt es eine witzige oder vielleicht sogar peinliche Band-Story?

Witzig war, als wir im Rock City in Uster unseren ersten Auftritt als Amerikan Beauty hatten und im Vorprogramm von zweier Glam-Rock Bands aus Los Angeles auftraten. Die Amis stiegen aus dem Bandbus mit Sonnenbrille und Rock´n´Roll Kluft und schlenderten einfach geradeaus in einen Warenlift... wo sie dann auch standen und standen und wenn niemand was gesagt hätte wohl auch heute noch stehen würden...

Wie sieht es mit Live-Auftritten aus? Wo kann man Euch in nächster Zeit erleben?

Unser nächster Gig ist derzeit am 26.März im B-Eat in Schaan. Im Juli sind wir im Hey-Club in Zürich gebucht. Momentan arbeiten wir an weiteren Gigs auch in der Westschweiz und Vorarlberg.

Zum Abschluss, bleibt Euch noch Platz, Werbung für Eure aktuelle CD zu machen. Warum kann man ohne das Teil nicht leben?

Social Stigma begeistert durch ein vielfältiges und spannendes Songwriting, harte Gitarrenriffs und eingängige Melodien. Die Texte sprechen jeden an und die Scheibe rockt.

 


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