AGGRESSIVE SOUND PAINTERS

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Herkunft:
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AGGRESSIVE SOUND PAINTERS
Schweiz
Crossover

 


CD REVIEW

 

AGGRESSIVE SOUND PAINTERS
"Colour Collision" / 14 Tracks / 51 Min
METALFREAK RECORDS
www.soundpainters.ch
Crossover, also die Verschmelzung verschiedener Musikgenres, wurde bereits um die Mitte der 80er durch Bands wie Red Hot Chili Peppers, Living Colour oder die Beastie Boys bekannt. Seinen Höhepunkt erreichte Crossover Mitte der 90er, als er nicht mehr nur die Alternative- und Metalszene, sondern das Massenpublikum ansprach -  Bands wie Rage Against The Machine, Body Count oder Clawfinger waren absolut angesagt und verkauften ihre Alben wie warme Brötchen. Rund 10 Jahre nach diesem Hype kommen die AGGRESSIVE SOUND PAINTERS daher und legen mit Colour Collision ein Crossover-Album hin, das vor 10 Jahren voll hätte mithalten können. Rock und Metal sind die Grundzutaten, dann wird ein guter Teil Rap und Funk beigemischt und gelegentlich mit einer Prise Reggae gewürzt. Die 5 Schweizer Soundköche bieten kulinarisch-leicht melodische Refrains ebenso wie fette Grunzer und Jamaikanische Zuckerrohr-Vocals.

Phasenweise klingt Frontmann Myk wie Fred Durst von Limp Bizkit - ob das nun das Gericht versalzt oder nicht, sei den Hörern selbst überlassen, aber die Vocals passen auf jeden Fall perfekt in den musikalischen Eintopf. Bei BLACK kommt eindeutig der Reggae-Einfuss durch, und bei 500 MILES holen sich die AGGRESSIVE SOUND PAINTERS als Zutat weiblichen Support, was ebenfalls nochmal eine gelungene Geschmacksnote ausmacht. BOTTLE startet mit einem kurzen Rülpser, entwickelt sich dann aber zum Glück gleich zu einem Nu Metal-Rap Kracher. In OBJECTION sind alle scharfen Gewürze entnommen, denn auch beim Crossover darf eine Ballade nicht fehlen. Beim Start von BRAIN BRULEE ist nicht der CD-Player kaputt und auch der Gameboy hat sich nicht selbständig gemacht, sondern bald rappt und grunzt Myk, was das Zeug hält. Zu guter Letzt zeigen die AGGRESSIVE SOUND PAINTERS, wie ein gelungenes Mahl mit einem Dessert aus Schweizer Humor beendet werden sollte: HUNDERTSIEBZÄH ist ein in  Schweizerdeutsch gerappter Brocken, der nach Geschmack des Konsumenten entweder schwer verdaulich im Magen steckt oder vor Lachen runtergeht wie Mousse au Chocolat. Das Debut COLOUR COLLISION von A.S.P. ist ein gelungenes Menü verschiedenster Zutaten und die richtige Menge von Allem. Für alle alten und neuen Crossover-Fans zu empfehlen! 8,5 Punkte (Kassandra) –  talk about

 


 

DIE VERLOSUNG

Gerne verlosen wir an dieser Stelle 3 Exemplare der aktuellen CD "Color Collision" (Review siehe oben).

 Schickt uns einfach ein Mail mit dem Betreff "AGGRESSIVE SOUND PAINTERS und vergesst Eure Post-Adresse bitte nicht, für den Fall, das ihr gewinnt. Einsendeschluss ist der 31.07.2007 - viel Glück!

 

 

 

DAS NETZ

DIE FRAGEN

7 Fragen an Hunique von AGGRESSIVE SOUND PAINTERS

Stell uns bitte mal alle Mitglieder der Band vor erzähle uns, wie die Band entstanden ist.

Die Soundpainters bestehen aus dem Bassisten Mark aka Applejack, dem Gitarristen Lucien aka Hunique, dem fx Spieler und 2. Sänger Thierry aka Ishimoro, dem Sänger Mich aka Myk und aus dem neuen Schlagzeuger Ronny aka RonnyG.

Ich habe mich vor ca. drei Jahren dazu entschlossen, in die Ferien nach Menorca zu reisen. Im Flugzeug angekommen, war der Sitz neben mir besetz von einem obskuren und skurrilen Individium, welches sich nach wenigen Sekunden mit dem Namen Sam?? oder Chris oder war es sogar Ronny (sarocis) vorstellte. Während der erschwerlichen Reise, bei welcher ich von Wortfluten serocis zugedonnert wurde, entpuppte sich solcher schlussendlich als potenter Drummer. Kaum angekommen wartete schon ein Gefährt auf uns. Gesteuert wurde dies von Mark, dem omnipleiten Geier aus Zürich, der in seinen Studiumsferien als Taxifahrer seine Kohle verdiente. Sicher von Mark, welcher sich als Bassist entpuppte, ins Hotel chauffiert, verliessen die nun drei Recken das klapprige Fahrgerät. Ein adrett gekleideter Concierge mit dem Namensschild, auf welchem Ishimoro stand, riss der halbvollkommenen Band die Koffer aus den Fingern. Nach heftigen Diskussionen betreffend des Trinkgeldes schleuderte dieser wie ein brünftiger Tiger vulgäre Worte in die Richtung der pseudo-fertigen Band. Diese waren so angetan von dem Zürcher Slang und seinem Halsschmuck in Form eines Samplers, dass wir ihn direkt in die Band aufgenommen haben. Zu frischen Taten bereit betraten die glorreichen Vier einen Vespaverleih. Ein „jah“ schreiender Rastatyp mit dem Namen Myk erklärte uns in Reimform die Bedingungen. Der als Sänger gut geeignete Zürcher schloss sich ebenfalls der Band an und wir waren komplett. Wir haben uns alle am selben Tag kennengelernt.

Wollt Ihr mit Euren Songtexten etwas Bestimmtes sagen?

Mehrheitlich nein, da nichts bestimmt oder fix sein soll. Wir sind bedacht darauf, dass unsere Texte sowie die Musik dynamisch gestaltet werden, da sie sich in einem fortlaufenden Prozess stets weiterentwickeln. Kein einziger Teil hört oder fühlt sich 2 mal gespielt gleich an. Grundlegende oder weltliche Themen wie  Politik, Religion usw. werden höchstens kurz tangiert, vielmehr manifestieren sich in den Texten Momentaufnahmen, Gefühlszustände und noch so winzige ironische Anekdoten aus dem Alltag.

Welches ist Euer bisheriger Tief- und Höhepunkt?

Der definitive Tiefpunkt der Band machte sich am Schluss der Produktion von Collour Collission bemerkbar. Als der Sänger nicht mehr durchblickte und völlig ausgebrannt und energielos war, benötigte er eine Auszeit, um wieder zur Energie zu kommen. Bei mir machte sich dann die mentale Erschöpfung und die Aufopferung vieler Nerven sichtbar. Die ganze Band A.S.P. war dann für ca. 2 Wochen stillgelegt und wir waren alle orientierungslos. Es wurde uns bewusst, was wir schon alles erreicht haben und was alles mit viel Energie und Leidenschaft verbunden war. Das Glück im Unglück ist auf jeden Fall die grosse Unterstützung von unserem Management wie auch von Metal Freak Records und dem Soundcircle-Team….

Der Höhepunkt unserer bisherigen Geschichte ist einerseits der Auftritt am Openair-Herisau und andererseits das Konzert mit Dry Kill Logic (US) an unserer CD–Release Party mit anschliessendem Trip nach Turin (I), um dort ebenfalls mit DKL unser Album zu performen.

Was sind Eure Erwartungen an die Zukunft der Band?

Mehr Eier!! Ich denke wir haben uns wieder grosse Ziele gesteckt und versuchen auf Kurs zu bleiben. Lasst Euch überraschen.

Gibt es eine witzige oder vielleicht sogar peinliche Band-Story?

Ich denke das meiste beruht auf Situationskomik. Peinliche Momente verdrängen wir grundsätzlich und dann können wir uns nicht mehr daran erinnern. Auf eine Art ernähren wir uns von witzigen und peinlichen Momenten, doch leider fällt mir hierzu kein konkretes Beispiel ein.

Wie sieht es mit Live-Auftritten aus? Wo kann man Euch in nächster Zeit erleben?

Momentan stehen die Live-Auftritte im Vordergrund. Alle Auftritte sind auf unserer Homepage und unserem Myspace-Profil www.myspace.com/aggressivesoundpainters ersichtlich. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr noch an möglichst vielen Clubevents, Festivals und Openairs auftreten können und werden es uns nicht nehmen lassen, die Bühne mit Herz und Blut zu rocken.

Zum Abschluss bleibt Euch noch Platz, Werbung für Eure aktuelle CD zu machen. Warum kann man ohne das Teil nicht leben?

Colour Collision ist wie das Ambrosia für die Götter, das Elixir für den Alchemisten, der Dietrich für den Dieb, die Peitsche für die Domina, das Sushi für die Japaner, die Knifte für den Jäger, der Bollker für den Alkoholiker ... kurz unverzichtlich. Im Ernst: Coulour Collision ist eine akustische Collage aus verschiedenen musikalischen Elementen, zu einem Cocktail zubereitet, der jedes Crossover-Herz höher schlagen lässt.

 


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