GRAND MAGUS |
CH-Aarau/ Kiff/ 15.02.2013 |
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Das war ein leckeres Metalmayhem Schmankerl, dass das Kiff an diesem Abend aufgeboten hat. Der Saal war bereits gut gefüllt, als um 20.30 Uhr die schwedische „Vorspeise“ ENFORCER serviert wurde. Und die machten von Anfang an richtig Dampf, der während der 45 Minuten Spielzeit keineswegs nachliess. Das Publikum ging richtig gut mit, ENFORCERs Heavy Metal liess den Appetit auf die beiden nachfolgenden Acts ansteigen.
Während der kurzen Umbaupause warteten die Angel Witch Fans gespannt auf Kevin Heybourne und seine Musiker. Der erste Hauptgang des Abends begann kurz nach halb 10 mit „Atlantis“ und „Confused“. Sehr schnell war die Stimmung im Saal am Kochen, die Fans gingen richtig ab und headbangten begeistert mit. Es schienen viele wegen den Briten ans Konzert gekommen zu sein, nach den zahlreichen Angel Witch T-Shirt-Trägern und begeisterten „Angel Witch“-Rufen zwischen den Songs zu schliessen. Nach gut einer Stunde kam der zu kurz wirkende Auftritt zu einem fulminanten Ende mit „Angel of Death“, „Baphomet“ und natürlich „Angel Witch“. Zurück blieben verschwitze, aber glückliche Gesichter.
Als gegen 23.00 Uhr das Conan Intro von GRAND MAGUS begann, versammelten sich die Metalheads erneut vor der Bühne. Die Frage war, ob das Publikum nach dem ersten Hauptgang bereits satt war, oder noch einen zweiten Gang vertrug. Die Schweden nahmen mit „Kingslayer“ und „Sword Of The Ocean“ schnell Fahrt auf, und so kehrten Appetit und Stimmung wieder gänzlich zurück. Auf den ersten Blick wirkte die Bühne etwas leer, aber JB, Fox und Sebastian verstanden es bestens, durch Bühnenpräsenz und einem Hammersound den Fans einen Song nach dem anderen schmackhaft zu machen, auch wenn etwas mehr Spielfreude hätte rüberkommen dürfen. Selbstverständlich durften aus dem aktuellen Album „Starlight Slaughter“, The Hunt“ und das wunderschöne „Valhalla Rising“ nicht fehlen. Letztes wurde von JB noch mit einer kleinen Geschichte über Valhall angekündigt. Auch bei GRAND MAGUS verging der einstündige Gig viel zu schnell, aber nicht ohne einen grandiosen Abschluss mit „Iron Will“ und „Hammertime“. Mal schauen, welche Leckerbissen beim nächsten Metalmayhem Abend serviert werden.
Bericht und Fotos by Kassandra
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