* html .gainlayout { height: 1%; } Live Metal Christmas Festival

Metal Christmas Festival
SAXON, MOTÖRHEAD, EDGUY, EPICA,
POWERWOL
F

CH-Bern// BEA EXPO/ 08.12.2012

 

Genau zur vorverlegten Weihnachtsfeier der metallischen Art schüttelte Frau Holle ordentlich die Kissen. Ein Schneechaos brach über die Schweizer Hauptstadt herein. Aber nichts desto trotz zog es Fans vor Ort um dem Metal Christmas Festival mit legendärem Billing beizuwohnen. Ich selber kam leider auch zu spät an und sah nur noch die letzten Songs von POWERWOLF. Aber was ich sah und hörte klang überzeugend. Leider hatte der Meister am Mikro kurz einen Technikausfall, aber sie liessen sich nicht beirren und konnten die Zuschauer schon gut anheizen. Als zweite im Bunde waren dann die holländischen EPICA 

epica

an der Reihe. Stilistisch fielen sie klar aus dem Rahmen. Ihre Leistung war gekonnt und sehr solid. Die Band bot gutes Stageacting und massig Spielfreude. Die Fans in den ersten Reihen liessen sich anstecken und rockten mit der Combo ab. Frontelfe Simone gab alles und bangte mit den anderen um die Wette. Sie ist ja echt eine Augenweide, aber ihr hoher Gesang war für meine Ohren eher schmerzhaft, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Die nächsten im Bunde waren dann die Fun Metaller von EDGUY.

edgy

Die Band steht seit 21 Jahren für klasse Mucke mit ordentlichem Spass-Potential. Die Band weiss genau was die zahlreichen Fans wollen. Sie waren livetechnisch zum ersten Mal in Bern, aber die Reaktionen der Fans konnte Tobi und seine Formation überzeugen, dass sie wohl mal wieder vorbei kommen werden. Ein klasse Power-Auftritt mit flotten Songs, guter Laune und solidem Spiel. Die Stimmung ging straight nach oben. Danach waren die Legenden des harten Eisens an der Reihe. MOTÖRHEAD 

motörhead

mussten den Headliner-Auftritt sein lassen und spielten als zweitletztes. Die Band wurde lautstark empfangen. Irgendwie wirkte die Formation, insbesondere Frontwarze Lemmy nicht wirklich auf der Höhe. Der Bassist und Sänger stand nicht wie gewohnt am Bühnenrand sondern kurz vor Mikkeys Drum Podest. Auch die Ansprachen übernahm Gitarrist Phil Campbell. Ansonsten gab’s keine Klagen Die Setlist war gelungen, eine Mischung aus alt und neu, genau was das Fan-Herz begehrt. Die Stimmung kochte. Auch wenn der Sound nicht ganz optimal war, waren doch alle begeistert und es macht eh immer Spass die Band zu erleben. Den Headliner-Slot durfte die NWOBHM Legende SAXON 

saxon

spielen. Sie machten dann in gewohnt souveräner und überzeugender Manier den Sack zu. Es gibt keine wirklich schlechten Auftritte der Mannen um Biff Byford. Solide, eingespielt und mit unheimlicher Spielfreude wurde gerockt was das Zeug hielt. Die Songauswahl liess keine Wünsche offen. Der Backkatalog ist ja riesig und voller Klassiker. Die Band holte, gemäss ihrem Song „let me feel your Power“, auch aus den Fans nochmals die letzte Energie raus und rockte die Halle amtlich ab. Es ist immer wieder erstaunlich was für Energie in den alternden Metaller steckt. Nach dem musikalischen Feuerwerk wurden die erschöpften Fans in die verschneite Stadt entlassen. Es war ein legendärer Metal-Abend. Quasi A NIGHT TO REMEMBER.

 

 


 

Bericht & Fotos by André


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