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THRASHFEST CLASSIC |
CH-Pratteln/ Z7/ 11.12.2011 |
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MORTAL SIN Die Australier die seit 2004 wieder aktiv mitmischen eröffneten den Multi Kulti Thrash Reigen. Sie performten in 30 Min. Songs aus Ihren Werken „Mayhemic Destruction, „Face Of Despair“. Leider verpasste ich den Gig fast gänzlich da ich zur Arbeiterklasse gehöre und die Band auch noch eine Viertelstunde früher begann. Aber was ich noch mitbekam klang amtlich. HEATHEN Die Bay Area Thrasher von Heathen waren als zweites dran und performten ausschliesslich aus ihren ersten beiden Werken “Breaking The Silence” & “Victims Of Deception“. Lässig enterten sie nach dem Intro die Stage. Danach hiess es nur noch gewaltig drücken. Ganz zu Beginn war der Gesang kaum hörbar aber das änderte sich sehr schnell. Die Combo steht seit jeher für fetten, tighten Thrash Metal auf technisch versiertem Niveau. Rasant mit ordentlich Wumms und breiten Soundwände knallten sie durch den Set und wurden dabei von den Zuschauern abgefeiert. Bewegungstechnisch passierte eher wenig aber dafür stimmte die Leistung der Amis. Nach 45 Minuten war aber auch für sie Schicht im Schacht. DESTRUCTION Die deutschen Ur Thrasher die zum deutschen Drei Gestirn mit Sodom und Kreator gehören waren die Dritten im Bunde. Ihr Set bestand nur aus Stücken der Alben „Sentence Of Death“ und „Infernal Overkill“. Die Band um Mastermind und Fronttier „Schmier“ wurde ab dem ersten Akkord an abgefeiert als gäbe es kein Morgen mehr. Die Band war super gut drauf wie immer wenn sie in Schmiers Wohnzimmer (Z7) aufspielen. Sie knüppelten sich wild durch den Old School Set. Roh, Laut und ungestüm wie man es liebt von dem Trio. Songs wie „Mad Butcher“, „Bestial Invasion“ oder auch „Antichrist“ sind einfach Kult Klassiker. Der Schweiss floss auf der Bühne und bei den Zuschauern. Die Haare flogen im Takt um die Wette. Destruction sind einfach echte Live Tiere. Simpel aber immer mitten in die Kauleiste. EXODUS Danach war es an der Zeit für den ersten Headliner des Abends. Die Bay Area Legenden um Gary Holt und Tom Hunting. Auch sie performten nur Tracks aus ihren Alben “Bonded By Blood“, “Pleasure Of The Flesh“ & “Fabulous Disaster“ , Dynamisch und sehr Enthusiastisch enterten sie die Bühne und begannen mit ihrem Vernichtungsschlag. Die Band killte alles! Ultra Brutal und Fett mörtelten sie sich durchs Programm. Für die Fans gab’s kein Halten mehr. Der mehrfach geforderte Circle Pit kam ohne Probleme zustande, wenn auch nicht so gross wie ihn Rob Dukes, seines Zeichens Brüllwürfel der Combo, gefordert hat. Mit viel guter Laune und unheimlicher Wucht prügelten sie Tracks der Marke „Fabulous Disaster“, „Piranha“ oder das übelst geile „Toxic Waltz“ raus. Eine Hammer Setlist die bei Old School Fans keine Wünsche offen liess. Der Song ist mir leider entfallen das sei mir verziehen aber plötzlich kamen Derrick und Andreas von Sepultura auf die Bühne und halfen bei Gesang resp. Bei der Riffarbeit mit. Da gingen im Zuschauerraum allesamt steil. Die Band aus Amiland hat ein weiteres Mal voll und ganz zu überzeugen gewusst. SEPULTURA Als zweiter Headliner und zugleich letzter Act des Abends enterten die Brasil Thrasher Sepultura die Bretter. Seit bald 30 Jahren knüppeln sie sich durch die Metal Szene. Ihre Alben „Chaos A.D“, „Arise“ und „Beneath The Remains“ besitzen Kultstatus. Genau den 3 Silberlingen zollten sie über eine Stunde lang Tribut. Mit „Beneath The Remains“ und „Terittory“ ging es gleich volle Kanne los. Die Fans gingen ab wie Schmidts Katze und mobilisierten die letzten Kraft Reserven. Sogar ein Crowdsurfer kam geflogen. Aber ein miese Erscheinung gab es. Da sie sogar Derrick (Vocals) auffiel und er dazu Stellung bezog will ich das auch kurz anschneiden. Ich finde wenn man sich schon Gerstensaft an der Bar holt um die trockene Kehle zu befeuchten sollte man die Flüssigkeit auch ihrem Zweck entsprechend benutzen und nicht über die Köpfe der Zuschauer in Richtung Bühne schmeissen. So genug Moralapostel gespielt zurück zum Geschehen. Zwar sind bei den Brasilianern nur noch Andreas Kisser (Gitarre) und Paolo Jr. (Bass) von der Ur Besetzung übrig aber die „neuen“ stehen den „alten“ in nichts nach. Tight, wuchtig und mit fettem Groove gaben sie alles und stellten den hinterst und letzten zufrieden. Als letzte Band des fulminanten Thrash Metal Overdose Abends hatten sie ein paar Specials im Gepäck. Zum einen wurde Derrick bei seinem Trommel Solo von allen Drummern der vorangegangen Acts unterstützt und zum Finale gab es dann noch einen Jam mit diversen Muckern aus allen Bands des Abends. Danach wurden die verschwitzten abgekämpften Zuschauer in Nacht und Regen entlassen. Ein genialer Old School Abend ging zu Ende.
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Bericht by Andrè |
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25 Apr 2012, 07:24




