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DIE APOKALYPTISCHEN REITER/ AKREA/ TURISAS |
10.04/ Z7/ CH-Pratteln |
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AKREA Laut Internet wäre Showbeginn um 20 Uhr gewesen, aber als wir um 19.40 Uhr am Z7 eintrafen, kam uns schon eine fette Soundwand entgegen. Die germanischen Musiker von AKREA standen bereits auf der Bühne. Das ist auch der Grund, wieso ich kein Bildmaterial der Band bieten kann. Es hatte sich schon eine gute Anzahl an Zuschauern in der Halle versammelt. Die Band bot einen absolut fetten Sound. Ihr Death Metal mit deutschen Texten knallte volle Kanne in die Ohrmuscheln. Die Haare flogen auf und vor der Bühne im Takt. Je mehr Songs gespielt wurden, desto mehr Fans konnten sie fürs sich gewinnen. Es gingen immer mehr Pommesgabeln in Richtung Hallendecke. Sie walzten alles platt. Die Stimmung war schon bei der ersten Band Famos. Das ist ein Openingact, der seinen Job zu vollster Zufriedenheit erledigt hat. TURISAS DIE APOKALYPTISCHEN REITER Die Band zählt sicherlich zu den wichtigsten und wegweisendsten Deutschen Rock Acts der letzten Jahre. Mit ihrem musikalischen Mix von harten Klängen mit Mittelalter Folk oder auch südländischer Mucke sind sie ziemlich einzigartig. Die Inspirationen zu ihrer Musik oder ihren Texten sind klar aus dem Leben gegriffen. Sie erzählen Geschichten und nehmen einem mit auf die Reise in fremde Welten. Ihre stetig wachsende Fangemeinde zeigt, dass die Combo, aus der geschichtsträchtigen Stadt Weimar, den richtigen Weg eingeschlagen hat. Auch ihre Alben sind regelmässig in den Charts zu finden. Mit dem neuen Album in Petto befinden sie sich erneut auf ausgedehnter Gastspielreise rund um die Kugel. Sie machten wieder Mal Halt im ehrwürdigen Z7 zu Pratteln. Als letzte Band des Abends konnten sie die Zuschauer aufgeheizt und durchgeschwitzt übernehmen. Nach einem zu langen Intro, das die Band hinter dem Vorhang spielte, ging es volle Kanne los. Die Jungs überzeugten mich mit ihrer guten Laune, viel Spielfreude und super Songauswahl wie jedes mal, wenn ich sie livehaftig erlebe. Die zahlreichen Fans sangen jeden Song mit Frontmann Fuchs lauthals mit. Dabei spielte es keine Rolle, ob es Stücke vom neuen Longplayer oder Klassiker der Marke „Seemann“ oder „Die Sonne scheint mir aus dem Arsch“, bei dem sie sogar eine männliche Person unter den Fans fanden die den Allerwertesten auf der Bühne entblösste, waren. Dass die amüsante Seite der Band nicht nur bei den Texten durchschimmert ist eine Tatsache, die sie unterhaltsam macht. Die Combo, insbesondere Fuchs, schaffte es einfach mit einer Leichtigkeit selbst den hintersten in der Location für sich zu gewinnen und zum Mitmachen zu animieren. Die Fans in der Halle gingen ab wie Harry Hirsch. Die Hitze und die Stimmung erreichten ohne Probleme und in kürzester Zeit den Siedepunkt. Die Reiter schafften es die nassgeschwitzten Fans nochmals zu motivieren, ihre letzten Kräfte zusammen zu kratzen und mit der Band eine Party zu feiern. Der Abend war rundum zufriedenstellend. Selten, dass jede Band des Abends überzeugen kann.
Bericht & Fotos by André |
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Kommentare
20 Apr 2011, 17:12
Oder hat wer welche gefunden?

