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RADICAL SOLUTION
Nic:“ Aber ich habe in den Proben öfters einen Ständer als im Puff!“

Interview mit Nic und Indy Juli 2010

 

Radical Solution

www.myspace.com/radicalrocks

Da Radical Solution kürzlich ihre CD „Anger“ veröffentlichten, habe ich mich mit Nic (Bass) und Indy (Gitarre) zum doch recht chaotischen Interview getroffen. Meine Fragen wurden selten ernst genommen und deren Antworten waren teilweise genau so wenig seriös gemeint. Es wurde ein laaaaaanger, anstrengender, jedoch sehr unterhaltsamer Abend und hat Spass gemacht…

Also dann erzählt mir doch als erstes, wie euer Name entstand.

Indy: Ich habe gemeint, du hast dich informiert, dann weißt du das doch oder?
Nic: Ja genau, erzähl du mal…

Öhmmmm, der Name hat etwas mit dem Ozzy Osbourne Song „Suicide Solution“ zu tun…


Nic: Richtig! Super, also los die nächste Frage…
Indy: Cool, so sind wir ja extrem schnell mit diesem Interview fertig!

…aber ich möchte das eigentlich mit euren Worten hören...

Nic: Na gut, wie du schon gesagt hast und um dich nochmals zu wiederholen, ist der Name vom Ozzy Song im Raum gestanden. Den Bandnamen mit suicide in Verbindung zu bringen wäre dann doch etwas krass gewesen oder besser gesagt, wir dachten, das sei dann doch zu radikal. So ist dann Radical Solution daraus entstanden.

Wer seid ihr? Wie Habt ihr euch gefunden?

Nic: Indy ist der Nachzügler, quasi unser Schoppenkind. Pance und ich hatten eine lange musikalische Pause und irgendwann schrieb er mit eine SMS und meinte, es wäre toll wieder mal etwas zu machen. Wir wollten dann ein paar alte 80er Jahre Popsongs covern und das Ganze etwas metalmässig rüberbringen. Wir probten dann so zwei, drei mal und dabei ist in uns die Lust nach mehr aufgekommen. Dann hatten wir unsere Band relativ schnell zusammen. Das hat sich Schlag auf Schlag ergeben. Den Namen wussten wir schon nach der ersten Probe. Nach ein paar Gigs fehlte uns dann doch noch etwas das Salz in der Suppe. Da haben wir dann Indy an den Haaren in den Übungsraum geschleppt und nicht mehr gehen lassen. So sind wir nun vollständig.

Naja so vollständig seid ihr ja nicht…

Nic: Doch, doch sind wir.

Ihr habt einen neuen Drummer gefunden? Gilles ist ja nun in Australien.

Nic: Ja du, wir haben sogar zwei! Wir sind nun mit den Castings fertig (schaut Indy an) klingt das gut so?
(Indy kann nicht antworten der ist gerade mit lachen beschäftigt.)
Nic: Also gut dann sag ich einfach: wir sind in der Endphase der Suche, aber ich würde das lieber so im Raum stehen lassen wenn ich darf.

Das ist euer Interview ihr dürft machen und antworten was ihr wollt. (und diesen Satz hätte ich besser nicht gesagt!)
Ihr hättet jetzt einen Aufruf machen können hier, aber da ihr ja schon einen gefunden habt, hat sich das erledigt.Also zur nächsten Frage.

Nic: Nein Stopp! Melden darf sich jeder…
Indy: am liebsten vermögende Schlagzeuger!
Nic: und willige…
Indy: nein vermögende reicht. Schreib das, das klingt gut.
Nic: und willige!
Indy: dann musst du mir das „willig“ aber erst genauer erklären…
Nic: Wir sind am Konzert planen (lacht)

Radical Solution

Wie läuft bei euch das Songwriting ab?

Indy: Er ist der Diktator. Das Songwriting läuft bei uns so, dass alle ihre vielen guten Ideen bringen. In uns sprudelt es jeweils nur so! Dann kommt er, der Diktator.
Nic: Und ich schmeiss dann alles weg!
Indy: Jep. Er benimmt sich dann solange daneben bis alle wütend sind und dann geht nichts mehr…
Nic: (lacht) Hey spinnst du, wir sind hier beim Interview!

Das wollen die Leute lesen, macht nur weiter mit erzählen.

Indy: Also nochmals, Er benimmt sich dann solange daneben bis alle wütend sind und dann geht nichts mehr…
Nic: …und bringt dann die guten Ideen!
Indy: Er bringt dann Ideen… (grosses Gelächter)
Nic: Cut! Grundsätzlich ist es so: Wir nutzen verschiedene Wege um einen Song zu erstellen. Das Meiste kommt von Indy und mir. Wir sitzen dann bei mir zu Hause mit der akustischen Gitarre, dem Bass und ein paar Bier. Da entstehen die Grundideen, die wir dann der Band zeigen. Wir haben auch schon fast fertige Songs gebracht, bei denen wir dann nur noch die Details ausarbeiten mussten. Dann gibt es auch noch Songs die nur von mir alleine geschrieben wurden und solche, bei denen wir verschiedene Teile der Bandproben aufgeschnappt haben. Grundsätzlich bringt einer eine Idee oder ein Gerüst und wir bauen das dann in der Band zusammen aus.

Und wer entscheidet…

Nic: Ich!

…ob ihr z. B. einen T.A.T.U. Song covert?

Nic: Ich entscheide alles!
Indy: Ich habe es dir gesagt, er ist der Diktator.

Du findest den Lesbensong gut, dann wird der gespielt oder wie?

Nic: Ich finde in erster Linie Lesben geil (lacht) wenn die dann noch Musik machen ist das umso besser!
Indy: Das hast du jetzt aber schön gesagt!

Welche Bands inspirieren euch?

(ein grosses Grinsen macht sich in beiden Gesichtern breit)
Indy: muss das hier jungendfrei sein?
Nic: Also ich finde 2Black sehr geil und habe bei denen, nachdem ich die gesehen habe, das Bassspielen neu entdeckt …

Das heisst wir sehen dich bald in High Heels auf der Bühne?

Nic: Ja ich habe mir ein paar bestellt, aber ich ziehe dann keine Hosen dazu an!

Und nun ernsthaft?

Indy: Das was da gerade aus den Boxen kommt zum Beispiel hat mich sehr inspiriert.
(es läuft Scorpions)
Nic: Schreib es läuft gerade Pantera!
Indy: Das ist bei mir jedoch sehr unterschiedlich…
Nic: Meine absoluten Favoriten sind Guns’n’Roses! Vom Sound her läuft unsere Musik auf einer anderen Schiene, aber es gibt schon gewisse Parts, die ich dann sehr interessant finde. Wie verschiedene Gitarren oder Bassläufe. Dann gibt es auch diverse 80er Jahre Popbands, die ich sehr interessant finde, wie zum Beispiel Duran Duran oder so. Von denen haben wir sicher ein paar Einflüsse verarbeitet.

Wie beschreibt ihr Radical Solution Live, im Studio und im Proberaum?

Indy: Extrem gutaussehend.
Nic: Diktatorisch.
Indy: Aber in erster Linie extrem gutaussehend. Das sollte ankommen oder?
Ja und trifft auf alle drei Fragen zu.
Indy: Wir sind immer extrem gutaussehend.
Nic: Teilweise sehen wir besser aus als wir klingen… Aber grundsätzlich sind wir schon eher eine Liveband und live sind wir auch sicher stärker als bei den Proben.
Indy: und gutaussehend.
Nic: Und dann sind wir natürlich auch noch gutaussehend.
Indy: Und dabei haben wir uns vorgenommen, dass wir erst in der zweiten Hälfte des Interviews anfangen komisch zu werden.
Nic: Hey wir sind ja ernst! Sind wir denn in der zweiten Hälfte?

Nein…

Nic: Tja…

Wie beschreibt ihr euren Musikstil?

Nic: Sexy!
Indy: Das ist eine ganz dumme Frage streich die aus deiner Liste!
Nic: Heeee, nein sicher nicht, unsere Musik ist sexy!
Indy: Seit ich mich erinnern mag stellt mir jeder diese Frage.

Ja, aber das muss ich doch auch fragen! So für diejenigen, welche euch nicht kennen…

Nic zu Indy: Und du hast noch nie eine so gute Antwort darauf gehört! Oder? Du kannst doch so eine lausige Frage nicht streichen lassen, wenn dann darauf eine so tolle Antwort folgt!

Ähhh, würdet ihr bitte meine Frage nicht so runtermachen? Unsere Leser kennen euch ja schliesslich noch nicht.

Indy: Rock, es ist immer alles Rock
Nic: Stimmt gar nicht, nein. Es ist sexy, Punkt!
Indy: Sexy…
Nic: Ich bestehe darauf.
Indy: Du gehst wohl nicht oft ins Puff, hä?
(grosses Gelächter)
Nic: Doch! Aber ich habe in den Proben öfters einen Ständer als im Puff!

Beschreibt ihr mir eure CD „Anger“?

Nic: Aussen rot und innen hat es etwas silbriges.

Radical Solution

Warum sollen wir sie kaufen?

Nic: Weil sie extrem sexy ist.
(Indy verzieht das Gesicht)
Nic: Nicht gut? Dir gefällt sexy wohl nicht.
Indy: Ich bringe das Wort sexy doch mit etwas andrem in Verbindung als mit einer CD…
Nic: Also gut… wieso soll man unsere CD kaufen? Hmmm… weil sie gut ist. Sie ist wirklich gut. Und sexy. Und sie hat neun Songs darauf…
Indy: Und vor allem hat sie verdammt viel Geld gekostet!
(Nic beginnt schallend zu lachen)
Indy: Hey das ist tragisch wie viel Geld die gekostet hat!
Nic: Und Stunden!
Indy: Ich finde das überhaupt nicht lustig. Wir haben Hunger!
Nic: Deshalb trinken wir Bier, das nährt!
Wie „Anger“ seid ihr?
(Nic zeigt stolz sein Tattoo auf dem Anger steht)
Indy: Was heisst anger überhaupt?
Nic: Das hat mehr mit dem Inhalt der Songs zu tun. He Indy wir haben auch Inhalt in den Liedern. Anger heisst Fröhlichkeit! (lacht)
Indy: Aha! Jetzt verstehe ich endlich den Sinn des Covers!
Nic: In allem was wir machen hat es ja schlussendlich etwas „Fröhlichkeit“, Indy versteht das wohl immer noch nicht ganz.
Indy: Ich verstehe auch die Texte nicht, ich habe keine Ahnung was der dort vorne so rumbrüllt. (lacht)

Wie und wo wurde die CD produziert?

Nic: Aufgenommen haben wir sie im DD Studio mit einem Starproduzenten aus der Schweiz… (lacht) Sie entstand in Eigenproduktion in einem gemieteten Studio. Gemastert wurde sie dann beim departmentofnoise.com.

2007 habt ihr die Maxi CD „Breakout“ veröffentlicht. Wie habt ihr euch seitdem verändert?

Nic: Indy kam dazu. Der war damals noch nicht dabei.
Indy: Gott sei dank!
Nic: Zu diesem Zeitpunkt waren wir eher auf der Crossover Schiene. 2007/2008 sind wir dann in die melodiöse Rock Richtung abgeschweift.
Indy: Jetzt habe ich gemeint wir machen sexy Musik? Melodiöser sexy Rock?
Nic: Sexy Rock. Jetzt haben wir es endlich!
Indy: Jetzt müssen die rosa Kleider her… (lacht)

Habt ihr einen Favoritensong auf Anger?

Indy: Nein eigentlich nicht, aber „Never Pray“ und „Mistimed“, die ersten beiden Songs auf der CD gefallen mir und finde die vom Potenzial her…
Nic: Ach, jetzt kommst du mit Potenzial, sie hat gefragt welche Songs dir gefallen und nicht welche Potenzial haben!
Indy: Mir gefällt doch unser Zeugs gar nicht…
Nic: Cut! Indy sagt jetzt nichts mehr. Indy, du sollst lustig und nicht kontraproduktiv sein, hier! Ich finde den ersten Song vom Text her gut. Den Zweiten finde ich super, den dritten Song finde ich sensationell, der Vierte ist extrem gut. Der Fünfte ist brutal hörenswert, der Sechste ist fantastisch und den Siebten muss man einfach gehört haben! Der Achte Song ist genial und der Neunte ist die Wiederholung vom sechsten, einfach in einer anderen Version.
Indy: Und über wen genau sprechen wir hier jetzt? Über Guns’n’Roses?

Habt ihr schon einen Plattenvertrag in Aussicht?

Indy: Nein.
Nic: Was ist das? Braucht man das?
Indy: Hast Du schon einen mit deiner Band?

Nein…

Nic: Das müssen wir wissen, schliesslich gehört deine Band zu unseren Vorbildern!

Ich mach jetzt einfach mal mit meinen Fragen weiter… Auf MySpace und Facebook informiert ihr eure Fans regelmässig über das Geschehen in eurer Band. Wie wichtig sind diese beiden Plattformen für euch?

Nic: Weltentscheidend! Das ist schon fast unser Leben. Unser Leben findet nur noch dort drin statt. Seit wir gemerkt haben, dass uns Freunde im wirklichen Leben nicht lange erhalten bleiben und bei Facebook die Kollegen einfach bleiben, da kann man schreiben was man will…
Indy: Und das werden sogar zum Teil noch mehr! Das ist verrückt.
Nic: Stimmt und das finden wir extrem gut. Nein ernsthaft, es ist fantastisch! Früher hatte man ein Konzert und dann stand man da und überlegte wie man nun am besten die Leute darüber informierte. OK, dann hat man mal Flyer drucken lassen und stand dann mit denen in den Händen da und überlegte: was mache ich nun mit diesen Scheissflyern und wie bringe ich die nun unters Volk? Diejenigen, die gekifft haben machten Filter daraus und die anderen haben die Container damit gefüllt. Heutzutage macht man einen Klick und hat 1000 Leute angeschrieben. Das ist sicher interessanter.

Macht dir diese Arbeit auch Spass oder ist sie nur Mittel zum Zweck?

Nic: Die macht extrem Spass!
Indy: Was macht denn da Spass?
Nic: Ähhh… Das hineinschreiben?
Indy: (staunt) Das hineinschreiben macht Spass? Dann muss ich das auch mal probieren.

Ihr habt ja auch schon vor relativ grossem Publikum gespielt und wart ja auch schon Support Act von bekannten Bands…

Nic: Wir waren auch schon Vorband von 2Black!
Wo spielt ihr lieber? Im kleinen Rahmen oder unter vielen Zuschauern?

Nic: Also, am liebsten spielen wir vor Publikum. (lacht) aber… Als wir zum Beispiel mit Such A Surge auftraten, da hatten wir ein professionelles Umfeld dazu. Das macht natürlich Spass, wenn man kommen kann und dann steht dort ein professioneller Mischer, Stagehands und das Ganze drum herum ist organisiert. Da muss man als Band nur kommen, spielen und kann dann gleich wieder gehen. Das macht schon Spass. Bei den Gigs im kleinen Rahmen muss man immer alles mitorganisieren und schauen dass es läuft usw. Das heisst aber nicht, dass das Konzert dann weniger Spass macht. Der Gig selbst im immer toll, egal ob man vor 30 oder vor 500 Zuschauern spielt. Spass macht es immer, aber das Drumherum macht einem als Musiker in einem professionellen Rahmen schon mehr Spass.
Indy: Das stimmt soweit. Ja… Auf grossen Bühnen ist es einfach zum Teil schwieriger um zu spielen.
(Nic schüttelt den Kopf)
Indy: OK, er ist nicht der selben Meinung, aber ich finde unser Ding sind eher die kleinen Bühnen. Das hat aber nichts damit zu tun, wie viele Leute unten stehen und zuschauen.

Mit welchen Bands würdet ihr gerne mal auftreten oder auf Tour gehen?

Nic: 2Black.

Jungs ich finde euch ja toll, aber…

Nic: …wir sollen realistisch bleiben… OK, dann Guns’n’Roses.
Indy: Die gibt es nicht mehr.
Nic: Na gut,  dann halt… aber dann müsstest du eher uns fragen: wer will alles mit uns auftreten?

Stehen sie denn schon Schlange?

Nic: Jaja! Sie wissen es nur noch nicht. Aber spätestens wenn wir dann, wie hiess das? Einen Plattenvertrag haben, dann werden sie schon kommen.
Indy: Wer?
Nic: Na, sie! Aber gibt es eine Band mit denen wir auftreten wollen?... Ahhhh Ja! T.A.T.U.!
Indy: Oh ja! Das wäre natürlich super! Da wären auch noch Rock Bitch, aber die gibt es glaube ich auch nicht mehr.
Nic: Also einigen wir uns auf T.A.T.U.?
Indy: Ja, T.A.T.U. ist OK.
Nic: Machen wir dann einen Doppelgig? Wir könnten dann *******…
(Sorry, aber die restliche Aussage ist meiner Zensur zum Opfer gefallen ;o)

Was ist das Beste, das euch mit Radical Solution passiert ist?

Nic: (sülzt) Ich habe Indy kennen gelernt.
Indy: Ich habe Nic kennen gelernt.

Was ist das Schlimmste, das euch passiert ist?

Indy: Ich habe Nic kennen gelernt.
Nic: Ich habe Indy kennen gelernt.

Würdet Ihr etwas anders machen, wenn ihr mit der Band nochmals von vorne beginnen könntet?

Nic: Ich würde Indy nicht mehr einstellen.
(grosses Gelächter)
Indy: Wenn mir mal einer einen Schlüssel für den Übungsraum gegeben hätte, hätte ich den Verstärker schon lange rausgeholt!

Radical Solution

Was macht ihr bis Ende des Jahres?

Indy: Das würdest du wohl gerne wissen. Das ist immer noch jugendfrei hier oder?

Ich meine musikalisch!

Nic: Wir sind nun weitere Konzerte am planen. Es ist noch etwas zu früh um da was bekannt zu geben, aber es wird die eine oder andere spannende Überraschung geben.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Nic:Na da! Mit Bier!
Indy: Auf dem Friedhof… wohl am ehesten.
Nic: Betty Ford Klinik. Die Chancen stehen zumindest gut. Oder wie heisst die Sendung auf Pro7 bei der sie alle abnehmen wollen?
Indy: Bauer sucht Frau.

Wollt ihr mir zum Schluss noch etwas mitteilen, das ich nicht gefragt habe?

Indy: Du bist wunderschön.

Danke Jungs für dieses Interview!
Mittlerweile stehen zwei Konzerttermine fest: 26.10.2010 Mascotte, Zürich, 5.11.2010 Club Hey, Zürich

Interview by Denise


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