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THE ORDEAL
„Descent From Hell“ / 11 Tracks
DOTT Music
www.theordeal.de
Hannover ist ein gutes Pflaster für Metal. Die Skorpione stammen aus der Messe-Stadt oder auch Herman Frank (Victory, Accept) kommt aus dieser City. Die Jungs von „The Ordeal“ konnten in den letzten Jahren einige Erfolge verbuchen. Des Weiteren kamen sie erst kürzlich von einer Gastspielreise aus China zurück. Jetzt kommt die zweite CD auf den Markt. Seit der ersten sind nur gerade 8 Jahre(!) ins Land gezogen. Warum bleibt im Dunkeln. Schon vom ersten Stück an ist klar, die Band versteht ihre Instrumente zu bedienen. Aber leider versuchen sie ihr Können etwas zuviel unter Beweis zu stellen und nehmen daher den Songs den Flow. Sie leben ihre progressive Ader mit Inbrunst aus, was halt auf Kosten der Eingängigkeit geht. Sie packen einfach zu viel Frickelei in die einzelnen, meist überlangen, Kompositionen. Die Stimme erinnert mich hin und wieder an Ronnie James Dio (RIP). Sie weiss mit einem guten Spektrum, Kraft und Melodie zu gefallen. Die ruhigen Stücke stehen der Band besser zu Gesicht. Das Songwriting ist echt klasse, wenn auch etwas überladen. Aber Fans von progressivem, abwechslungsreichem Power Metal kann ich die Scheibe ans Herz legen. 8 Punkte. (André)
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