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Lava 303

LAVA 303
The Goddess Rules
/ 13 Tracks
www.acidrocknroll.org
Pressetexte können manchmal so herrlich schön lügen. Im Falle von LAVA 303 treibt man es jedoch auf die Spitze. Diese Scheibe sei ein Meilenstein des Acid Rock’n Roll. Eine Platte voller Hits. Zupackende Grooves und geniales E-Gitarrenspiel. Man müsse „The Goddess Rules“ einfach lieben. Abgeschlossen wird der Pressetext mit den Worten: „Eine krass geile Scheibe, die Ihr euch unbedingt besorgen müsst. Sorry, aber ich habe selten so gelacht. Von einem Meilenstein ist dieses Machwerk meilenweit entfernt und die Hits suche ich nach dem dritten Durchgang immer noch vergeblich. Ja, Grooves hat die Scheibe, doch ob man die wirklich „zupackend“ nennen kann? E-Gitarrenspiel ist vorhanden – und ich darf gerne zugeben, klingen tut das teilweise echt nicht schlecht, doch wenn ich hier das Wort „genial“ in den Mund nehmen muss, kann ich nur sagen: Es gibt genialere Zauberer an der E-Gitarre. „The Goddess Rules“ ist Elektro Indie Rock mit meist deutschen Texten, womit vielleicht ein paar Pseudo-Intellektuelle was anfangen können, da sie hier eventuell sowas wie Genialität entdecken, die jedoch gar nicht vorhanden ist. Ein paar Kostproben gefällig? „Der Elefant verlässt sein Land – wo gehst du hin – wo kommst du her – im Süden gibt’s kein Wasser mehr – Wo gehst Du hin?“ oder „Was ist denn nur mit Mama los? Die Mama hat den Blues. Die Mama muss mal tanzen gehen. Die Mama muss mal los.“ Sorry, sowas dulde ich nicht in meinem geschätzten CD-Player. 3 Punkte (Ralph)

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