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CRYOSHELL
„Cryoshell“ / 10 Tracks
SOULFOOD
www.cryoshell.com
Im Fahrwasser von WITHIN TEMPTAION, EVENESCENCE, LACUNA COIL und vielen anderen wollen nun auch CRYOSHELL mit schwimmen. Schön langsam wird’s da aber etwas eng und ob es sich kommerziell lohnt ausgelutschten Mainstream noch mal durch zu kauen bleibt ein großes Fragezeichen. Die Dame der dänischen Band, Christine, scheint es schon seit längerem ins Rampenlicht zu ziehen. War sie doch bereits als Model, Moderatorin und Star Search-Teilnehmerin im TV zu sehen. Nun habe sie ihre Berufung gefunden, so ihre eigenen Worte. Mal sehen, ob dem noch so ist, wenn der Erfolg auf sich warten lässt. Nun aber zur Musik. Positiv ist auf alle Fälle die wahnsinnige Energie und Spielwut, die CRYOSHELL an den Tag legen. Voller Power und gehörigem Druck werden einem hier die Songs um die Ohren gehauen. OK, das Stimmchen von Christina passt zwar ganz gut, hat aber leider zu wenig Wiedererkennungswert und wäre zur Not auch locker austauschbar. Leider verhält es sich mit dem gesamten Album so. Vieles scheint man von irgendwoher zu kennen. Gut produziert, gut gespielt und eingesungen, eingängige Melodie und ein hübsches Gesicht. Was also fehlt der Band zum Erfolg? Eigenständigkeit. 6,5 Punkte (Melanie)
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