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EASTERN FRONT
„Blood On Snow“ / 8 Tracks
Candlelight Records
http://www.myspace.com/easternfrontuk
Hört man sich Bandnamen und Album- bzw. Track-Titel an, ist man eigentlich schon bedient. Wen zum Geier interessiert die zwanzig millionste Auflage der Panzer Division Marduk? Anscheinend Herren mit illustren, wie einfallsreichen Namen wie Krieg, Destroyer, Destruction usw. Mit dem Einklang STALINORGEL ein recht unspektakulärer Beginn mit jedoch gutem Songaufbau und sehr variablen Vocals. Bewegt sich das Album folgend in einer Schnittmenge aus Dark Funeral, Setherial und Marduk (vor Mortuus), jeweils aus besseren Tagen, so ist es gerade der Gesang, der hier die Mucke besonders macht. Von Black Metal-typischem Kreischen über Growls bis grindigem Gegurgel kann der Typ so alles. Dazu noch recht ansprechende Leads, gutes Getrümmere, noch bessere Bass-Arbeit und alles in schwedischer Gangart. Leicht zu hören, dass Lord Belial Mensch Anders Bakelin seine Finger im Spiel hat. So bietet sich hier nicht der schlechteste War-Metal in einer Melange aus Black Metal mit Death-Einlage. Auch haben alle Songs so ihre Highlights. BEATTLE OF SMOLENSK gibt zwischendurch schöne Gitarrenlinien gepaart mit gesprochener Passage, um dann allerdings wieder in Black Metal-Gewitter abzutauchen. Der Titeltrack glänzt mit wirklich guter Passage von der Mitte an. Mit UNLEASH THE PANZER DIVISION kommen die schon in schlimmer Vorahnung vermuteten deutschsprachigen Samples, handelt es sich hier ja eindeutig um das Thema Ostfront. Letztlich jedoch objektiv und frei von jeglicher Politisierung. Kommt ja mit MOSKVY auch noch ein pompöses Russen-Pendant. Im Abschlußtrack mit über 9 Minuten wird noch mal ein gutes Spektrum an Können (denn die können schon) geboten und zum ersten mal stellt sich so etwas wie Eigenständigkeit dar. Vielleicht nächstes mal ein anderes Thema, etwas mehr auf die eigenen Stärken konzentriert, dann hat Candlelight vielleicht einen wirklich guten Fang mit den Engländern gemacht. 7 Punkte (Jan) - hier
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