SAMARAH
„The World Stops Turning“
/ 13 Tracks
Antsreet
www.samarah.de
Mit “The World Stops Turning” sind SAMARAH nun mit ihrem zweiten Album am Start. Das Debüt der Saarländer ging mir zwar vor drei Jahren durch die Lappen, aber dafür hab ich bei diesem Silberling ganz genau hingehört. Silber ist diese CD ja eigentlich nur hinten, wenn man es genau nehmen will, denn auf der Vorderseite befindet sich das Artwork des Covers. Der Titel ihres Debüts sollte wohl auch Programm werden , trug es doch den Titel„Leaving The Underground“ und mit „The World Stops Turning“ könnte es ihnen gelingen. Denn die Jungs von SAMARHA mischen gekonnt Härte und den gewohnten harten Gitarrensound des Metals mit eingängigen, oftmals melancholischen Melodien. Der Gesang bleibt immer klar. Also nix mit Emo, Hardcore, Postcore, Screemo oder was auch immer. Einfach eine schöne Rock/Alternative CD, bei der die Melodien im Vordergrund stehen. Los geht s mit dem Intro, das gleich nahtlos zu „Fallen“ übergeht. Und schon neige ich dazu mir Hoffnungen auf eine wirklich gute CD zu machen, die nicht gleich in meinem CD-Regal landen wird. Da ich sowieso nichts gegen Mainstream und radiotaugliche Rock-Songs habe, sind SAMARAH natürlich genau richtig bei mir. Radiotauglichkeit und Ohrwurmqualitäten bedeuten bei SAMARAH allerdings nicht, dass die Songs plump, oberflächlich oder gar klischeehaft wären. Ganz im Gegenteil. Eine gekonnte Mischung aus schönen Melodien und harten, aber dennoch melodiösen Gitarrenriffs geben den Songs die gewisse Würze. Alternative-Fans dürfen sich freuen und gerne rein hören, SAMARAH werden sie nicht enttäuschen. Bei mir haben die Jungs es auf meinen Ipod geschafft, und da werden sie wohl auch noch ne Weile bleiben. Weitere Anspieltipps wären „The Chosen“, „Murder City“ und zum Schluss warten SAMARAH noch mit der Ballade „The Storm Is Over“ auf. Ich bin ja kein großer Balladen-Fan, da viele einfach nur schmalzig und schnulzig wirken. Balladen schreiben muss man können und diese hier überzeugt mich durch seine druckvollen Gitarren und der Dramatik im ganzen Song. Zu erwähnen wäre evtl. auch noch das Cover zu „Whiskey In The Jar, dazu fällt mir allerdings nicht sehr viel mehr ein als… ja, ist ein Cover. Von mir gibt s diesmal wohlverdiente 8 Punkte (Melanie) -
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