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THEORY OF A DEADMAN/ |
07.10.2009 , 59to1, D-München |
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Das 59to1 scheinen Bands seit neuestem auch
für kleinere Club-Konzerte zu nutzen. Club-Konzerte haben eine ganz
eigene Atmosphäre und sind meist geiler als wirklich große Events. Da
ist man näher an den Künstlern, alles ist familiärer, intimer und
intensiver. Den Anfang machten allerdings tAKiDA aus Schweden. Auf CD klingen sie sehr erwachsen, sehr druckvoll, voller, Energie und mit schönen harmonischen Melodien. Die Band selbst besteht seit zehn, in der aktuellen Besetzung seit sechs Jahren. Ein eigespieltes Team also. Wie schlugen sich die Jungs also live? Tja, die Musik, die sie vom Stapel ließen war auch kraft- und druckvoll, klang wie auf der CD. Das Publikum kannte tAKiDA aber anscheinend nicht so wirklich und wie die Münchner eben immer so sind, wird erst mal nur geguckt und abgewartet. Wirklich mitreißen konnten tAKiDA leider nicht, obwohl die Song, die meisten vom „Bury The Lies“-Album, gut gespielt waren. Richtig gute Rock-Songs wie „The Dread“ oder „Poisined“ oder auch die zuckersüße Ballade „Curley Sue“ rissen niemanden vom Hocker. Sänger Robert fand einfach keinen Draht zum Publikum. Schade. Die Band spielte zwar was das Zeug hielt, schwitze und rockte, aber die Stimmung war nicht wirklich angeheizt. Zu einem richtig guten Rock-Konzert gehört eben doch ein klein wenig mehr, als nur die Songs runter zu spielen. Das Publikum erwartet eine gut gelaunte Band, die zeigt, dass sie liebt was sie macht. Vielleicht hätten tAKiDA nur etwas mehr Zeit als die sechs Songs und die halbe Stunde gebraucht um aufzutauen und zu zeigen was in ihnen steck. Aber da tAKiDA im Dezember noch mal auf Deutschland-Tour ist, können sie sich ja noch mal beweisen.
Umbaupause wie gehabt.
Der Laden war mittlerweile gerappelt voll, und das obwohl THEOARY OF A
DEADMAN nun keine Radio-Band ist und eigentlich als Geheimtipp gilt.
Trotzdem schön zu wissen, dass es auch noch andere im Geheimbund der
guten Rock-Musik gibt. Wer THEORY OF A DEADMAN nicht kennt, der wird
erst mal erstaunt sein, welche Musik, der doch etwas nach Rock-a-Billy
aussehende Tyler Connoly spielt. Mit Rock-A-Billy hat das ganze wenig zu
tun. Schon am Betreten der Band konnte man erkennen, weswegen die Leute
gekommen waren. Als das Intro zu laufen begann wurde die Stimmung immer
angespannter, welche erst zum Explodieren kam, als das Quartett die
Bühne betrat. Alles klatschte und johlte. Und -schwups- schon befand man
sich mitten im gelebten Rock’n’Roll. Leider war das Mikro von Tyler
nicht so gut raus zu hören, dass die Musik oft alles andere übertönte.
(Melanie)- Forum |
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