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FIELDS OF THE NEPHILIM |
17.07.2009, Amphi Festival, D-Köln |
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Erstmalig pilgerte ich nach Köln zum Amphi-Festival, das heuer zum fünften Mal auf dem wunderschönen Gelände des Kölner Tanzbrunnens statt fand. Bisher hatte mich die 5-stündige Zugfahrt von Zürich aus immer abgeschreckt, aber diesmal nahm ich den Zeitaufwand – und das auch noch bei sehr durchwachsenem Regen-Sonnen-Wetter – gerne auf mich. Und zwar einzig wegen dem Samstagsheadliner FIELDS OF THE NEPHILIM, eine meiner Lieblingsbands ever! Daher berichte ich auch nicht über das komplette Amphi (sorry, liebe Veranstalter), sondern nur über FOTN. Kurz nach 20.00 Uhr auf der Mainstage. Gespannt wie ein Flitzebogen stand ich weit vorne links aussen, mit prächtiger Sicht auf die Bühne. Ansager Honey wollte diesmal seinen Job nicht selber erledigen und fragte nach dem grössten FOTN Fan in der Menge. Schnell war ein Freiwilliger gefunden, der flugs die Bühne erklomm und die Fields mit einer begeisterten Souveränität ankündigte, was ihm das schwarze Publikum mit frenetischem Jubel dankte. Schliesslich und endlich überzog der obligatorische Nebel die Bühne, während das Intro lief und die Musiker an ihre Plätze gingen. Die Spannung errreichte ihren Höhenpunkt, denn alles wartete natürlich auf IHN, Carl McCoy! Dann hatte die Folter ein Ende, Carl erschien in üblichem Preacher Man Outfit: Hut, langem Mantel und Sonnenbrille, und FOTN eröffneten mit „Straight to the Light“ aus dem letzten Album „Mourning Sun“. Apropos „Light“ und „Sun“: ein wenig sonderbar fand ich es schon, mir den düster-rockigen Sound bei vollem Tageslicht reinzuziehen, denn der Wettergott liess gerade in den Abendstunden die Sonne nochmal auf den Tanzbrunnen lachen. Aber zumindest kannte man so besser durch den Nebel auf die Bühne spähen ;-) Das insgesamt 90-minütige Evangelium der Gothic Rock Legende liess im weiteren nur wenig Wünsche offen, denn FOTN erfreuten das Publikum u.a. mit „Preacherman“, “Love under will“, dem legendären „Moonchild“ und dem unglaublichen dabekommeichimmerGänsehautSong „Last exit for the lost“. Die wenigen Wünsche meinerseits, die nicht erfüllt wurden, betrafen Songs aus dem 90er Album „Elizium“, aber bei 90 Minuten muss man halt Abstriche hinnehmen. Insgesamt war es ein grandioser Auftritt, für den sich die Fahrt gelohnt hatte, denn nach 20 Jahren Bandgeschichte verfehlen die sphärischen Songs ihre Wirkung nach wie vor nicht auf mich! Und auch nicht auf die vielen Fans unterschiedlichen Alters, die in neuen oder alten, ausgewaschenen T-Shirts, mit und ohne Hut und Staubmantel ihren Helden FIELDS OF THE NEPHILIM jubelnd gehuldigt haben. (Kassandra / Fotos © Nicole: www.myspace.com/darklightnicole2) |
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