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ROCK SOCIETY |
27.06.2009, Open-Air, D-Scheyern |
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ROCK SOCIETY waren eine der Vorbands von SHAKRA auf deren Tour durch Deutschland und sie waren gar nicht mal so übel (wie ihr auch im SHAKRA-Review lesen könnt). Nun gaben die Herren erneut eine Kostprobe ihres Könnens auf dem Open Air in Scheyern. Scheyern wird euch nicht viel sagen, denn es ist ein kleiner Ort in Bayern. Momentan scheinen Open Airs im Trend zu liegen, zumindest bei uns ist das der Fall. Die Grundidee dabei ist ja gar nicht mal so schlecht. Man trifft sich, hat eine gute Zeit, die Sonne scheint, der Sommer ist da, die Tage sind lang, die Nächte sind lau. Jeder hat Durst und Hunger, so machen auch die Veranstalter ihr Geschäft – und nicht zu vergessen das alles bei mal mehr, mal weniger guter Musik. So finden lokale Bands Gehör, sammeln Erfahrungen und wenn sie lange genug durchhalten und hart genug dran arbeiten, schaffen sie vielleicht auch den Sprung nach oben. So die Theorie. Leider sieht es in diesem Jahr ein klein wenig anders aus. Die Location an sich war ganz hübsch. Der Innenhof des Klosters. Aber eine hübsche Location macht noch kein gutes Open Air. Aber das Wetter machte dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Schauer waren an der Tagesordnung. Und es ist ein undankbarer Job am frühen Abend auf einem kleineren Open Air zu spielen, wo noch dazu das Wetter so grausam sein konnte. Da das Wetter nicht das Beste war und ich kein ausgesprochener Open Air-Fan bin, kamen wir erst kurz vor dem Auftritt von ROCK SOCIETY an (und verschwanden auch gleich nach dem Interview wieder). Wir kamen an, das Wetter war noch (!) ganz ok, und pünktlich zum Beginn von ROCK SOCIETY fing es an zu schütten. Tja, und da standen die Jungs dann auf der Bühne und spielten für … hm… die Leute, die da arbeiten mussten, die Leute, die zu den Bands gehörten, der Feuerwehr und MICH *g*. Naja, ganz so schlimm war es vielleicht nicht, aber die Hölle war nun nicht grad los. Da es genügend Unterstände gab, verzogen sich natürlich alle darunter und vor der Bühne war zuerst mal gar nix los. Die Stimmung ließ demnach auch zu Wünschen übrig.
Schade eigentlich, sagen doch die meisten Open Air-Fans: „Erst Regen und Schlamm machen ein Open Air zu einem richtigen Erlebnis!“ Es war wahrscheinlich noch zu früh am Abend, und der Alkoholspiegel noch nicht hoch genug, so dass die meisten auf Schlammcatchen verzichteten. ROCK SOCIETY zog ihre Show aber trotzdem durch. Gewohnt gekonnt, gewohnt mit Spaß an der Sache. Die Songs, die sie spielten waren natürlich zum großen Teil die ihrer Debüt-CD „God Damn It’s Monday“. Sänger Matthias ist einfach gesegnet mit einer so schönen samtigen, rockigen Stimme, da könnte man einfach dahin schmelzen. Schade, dass nicht mehr zum schmelzen da waren. Der Sound war nicht übel, aber der Regen dämpfte einfach die Stimmung. „ Call My Name“, „Little Douchbag“ und „Born As The Beast“ sind ja richtige Kracher! Die Musik war eingängig, rockig, wie geschaffen für ein Mitmach-Konzert. Aber was will man machen, wenn keiner da ist zum Mitmachen? Naja, nach gut 45 Minuten gingen ROCK SOCIETY wieder von der Bühne, klatschnass, aber nicht vom Schweiß. Spaß hatten sie aber dennoch – so wie’s aussah :-) Hoffen wir, dass sie beim nächsten Gig mehr Glück haben. Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre, wie man immer so schön sagt. Das stimmt wohl auch im Musik-Business, oder da noch mehr als anderswo. (Melanie) - Forum |
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