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SHAKRA |
25.04.2009, Paradox, D-Ingolstadt |
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Das
“Paradox” in Ingolstadt ist zwar eine kleine, aber feine Location. Die
Schweizer Helden SHAKRA gaben sich an diesem schönen Frühlingsabend ein
Stelldichein und hatten noch zwei weitere Bands mit im Gepäck. Zum einem
die Münchner ROCKSOCIETY und die Schweizer POLUTION. Scheint zur Zeit
etwas in Mode gekommen zu sein, mindestens zwei Vorbands zu haben. Solange
der Mainact nicht darunter leidet, sprich, die Spielzeit gekürzt wird,
ist das ja ganz OK. Schließlich geben so die bekannteren Bands den
weniger bekannten Acts ein Forum für ihre Musik. Den
Anfang machten fast pünktlich um 20:00 Uhr ROCKSOCIETY. Melodiöser
Hardrock war angesagt. Die Leute kannten zwar die Band nicht, aber schon
nach ein paar Songs wippten die meisten mit. Nichts desto Trotz legten
sich ROCKSOCIETY ins Zeug und spielten doch 40 Minuten. Nach einer kurzen Umbaupause ging’s auch schon weiter mit den Schweizern von POLUTION. Boah! Da kamen fünf Jungs auf die Bühne, die ersten Töne erklangen und schon kam Stimmung in die Bude. Die hatten auch gleich mal ihren eigenen Fanclub mitgebracht, der sich ganz nach vorne stellte und mächtig abrockte. Was zur Folge hatte, dass sich nun auch der Raum direkt vor der Bühne füllte. Immer gut, wenn man Stimmungsmacher dabei hat, aber die hätten POLUTION nicht gebraucht. Sie betraten die Bühne und – wow- da war wer auf der Bühne!
Polution
rockten was das Zeug hielt und hatten schon nach einem oder spätestens
dem zweiten Song alle überzeugt. Sie kamen super an, brachten super
Stimmung in den Saal und als sie fertig waren, waren alle heiß. Und zwar
so heiß, dass das Publikum eine Zugabe forderte. Was die Jungs von
POLUTION gerne machten. So muss ein Support sein. Nach 45 Minuten war dann
aber doch Schluss und es war Zeit für SHAKRA. (Wer Lust hat kann gerne
mal auf ihre myspace-Seite gucken und hören gehen, es lohnt sich! www.myspace.com/polutionrocks) Das Publikum war heiß, das PARADOX war proppenvoll und endlich kam die Band auf die Bühne, auf die alle gewartet hatten – SHAKRA! Die legten auch gleich mit „Ashes To Ashes“ von der neuen Scheibe „Everest“ los. Nun gab es kein Halten mehr, alle waren hellauf begeistert und rockten ab wie Harry Hirsch! Gut, Sänger Mark Fox hätte sich etwas vorteilhafter kleiden können, aber es ging ja in erster Linie um die Musik - und die war allererste Sahne. Da macht auch ein nicht so toll geschnittenes T-Shirt nichts aus. Spaß hatten alle auf jeden Fall. Die Band, weil es ein Full House zu rocken gab und die Fans, weil SHAKRA eben diese Full House rockten. Wechselwirkung eben. Zwar wurden einige Songs aus dem neuen, aktuellen Album gespielt, wie „Love & Pain“, „Let Me Lie“, „The Journey“, aber natürlich auch viele der älteren Songs, die dann auch von allen mitgesungen und gegrölt wurden. Mark hatte die Menge von Anfang an unter Kontrolle und die Stimmung war unbeschreiblich geil! Gott sei Dank spielten sie nur die eine Ballade „Love Will Find A Way“, die auch gut ankam, aber man war ja hier um zu rocken und nicht um zu schmachten.
Nach
den drei Hammer-Songs „Call Me“, „Trigger/ Nothing“ und „Now Or
Never“ verließen SHAKRA erst mal die Bühne, kamen aber schon sehr
schnell wieder zurück, da das Publikum wie erwartet ja noch auf dem Höhepunkt
schwamm und nicht nach Hause gehen wollte. Zugaben waren dann „Playing“,
„The Other Side“ und „Rising High“ – und dann war ganz Ende.
Schade! Aber 1:45 Minuten sind auch nicht ohne! (Anm.Ralph:
Wolltest Du nicht vielleicht "Stunden" schreiben? 1:45 Minuten
wären dann doch etwas wenig für ne Live-Show...) (Melanie) - Forum |
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