SHINEDOWN
The Crave

08.02.2009, Ampere, D-München

Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, ich kann euch dieses mal leider keine allzu guten Bilder bieten, da beide Akkus, von Handy und von der Kamera gleichzeitig den Geist aufgegeben haben. So konnte ich leider nur vier Bilder machen *grummel*

Mal wieder eine eiskalte Februar-Nacht in München, SHINEDOWN gastierten in München im Ampere, nebenan spielen TRAVIS, und fast wäre ich im falschen Konzert gelandet!!! Links ging's zu SHINEDOWN, geradeaus zu TRAVIS, und da ich nur geradeaus blickte und dort das übliche Konzertgeschehen, Ordner usw. sah, marschierte ich schnurstracks darauf zu, aber anscheinend war ich für TRAVIS nicht richtig gekleidet und so schickte mich der Ordern nach links zu SHINEDOWN – da wollte ich ja auch hin!!!

Pünktlich um 20.00 Uhr begannen THE CRAVE zu spielen. München und Vorband scheint oft eine schwierige Kombination zu sein, und so hatten auch THE CRAVE damit zu kämpfen, dass die Leute erst mal nur schauten und sich kaum bewegten! Der Sound war leider auch nicht der allerbeste, aber das ist als Support oft der Fall! Trotzdem spielten sich THE CRAVE den Arsch ab! Sehr sympathische Jungs! Wer Lust hat kann sich auf deren myspace-Seite www.myspace.com/thecraveband reinhören. Locker flockiger, leichter, gute-Laune-Rock. Die Setliste bestand größtenteils aus den Songs auf der Myspace-Seite und witzige Blogs über die Tour haben sie auch gepostet *ggg*. Würde viel mehr Spaß machen, wenn man den Vorbands auch die Möglichkeit eines gescheiten Soundcheck geben würde!

Letztes Jahr waren SHINEDOWN als Support von DISTURBED bei uns und diesmal wagten sie ihre erste Headliner-Tour über den großen Teich. Natürlich in kleineren Hallen, aber ne kleinere volle Halle macht mehr Spaß als ne große halbvolle Halle. Und so war's auch an diesem Abend im Ampere. Proppenvoll das Ding, und die Leute hatten alle gute Stimmung mit im Gepäck und packten diese aus als SHINEDOWN nach einem laaangen Intro durch die Leute (der Backstage-Bereich lag dummerweise nicht backstage sondern Neben-dem-Klo-stage) auf die Bühne kamen. SHINEDOWN hatten im letzten Jahr mal wieder mit Besetzungswechsel, oder besser gesagt mit Besetzungsausstiegen zu kämpfen, Gitarrist Nick Perri hat das Schiff verlassen und Zach Myers übernahm somit den Part des Lead- und auch des einzigen Gitarristen. Ist aber auch ein süßer kleiner Kerl, der Zach…

 

Zu Anfang hatte Sänger Brent mit massiven Soundproblemen zu kämpfen, d. h. die ersten drei Songs war er kaum zu verstehen, aber nett wie das Publikum war, wurden die „LOUDER!“-Rufe immer lauter und Brent, ganz Profi, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sonder brachte das in Ordnung, also, die Tonleute brachten es für ihn in Ordnung. Der Sound, besonders das Mikro, war allerdings den ganzen Abend über nicht von allerbester Qualität. Das ist eben live und in jeder Location ist der Sound etwas anders. The Show must go on! Heißt es dann, Augen zu und durch, und das beste geben!

Das ganze tat der Stimmung keine Abbruch, ganz im Gegenteil, stand man doch im direkten Dialog mit Brent *g* Die Fans konnten sowieso jeden Song nach dem ersten Takt mitgrölen und das taten sie auch lautstark! Schön, so muss es sein!

Brent Smith ist eine alte Quasselstrippe und erzählte gern und viel, vielleicht etwas zu viel, zwischen den Songpausen. Ansonsten war die Show größtenteils dieselbe wie schon im Vorjahr bei DISTURBED, nur eine Stunde länger *g* Die Setliste bestand weitestgehend aus Songs der aktuellen CD „The Sound Of Madness“, aber auch Lieder der zwei älteren Alben kramten sie hervor. Brent kann ja schon sehr irre gucken, kein Wunder, kreierte er doch auch den (Achtung: Wortwitz!) Sound Of Madness, aber je härter die Jungs, umso schnulziger die Balladen. Apropos Balladen, davon gab's mehr als genug auf die Ohren „The Crow & The Butterfly“, „45“,  „Second Chance“ usw. und so konnten auch die harten Jungs im Publikum ihre weiche Seite zeigen und Punkte bei der holden Weiblichkeit sammeln (gut, dass ich dagegen immun bin!)!

Das Highlight des Abends war, als Brent eine Runde durch die Fans machte – da gewann das Wort Fannähe wieder an Bedeutung! Alles jubelte und freute sich! Verständlicherweise!

Drei Songs wurden als Zugabe gespielt und SHINEDOWN verließen die Bühne nicht ohne das Versprechen im Sommer so viele Festivals wie möglich zu spielen und im Anschluss noch mal wieder zu kommen! Das wären dann schon mal gute Aussichten für 2009! Yeah!

(Melanie) - Forum

 


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