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WINTERFEST |
17.01.2009, Transilvania-Club, CH-Erstfeld |
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Aus
zeitlichen Gründen verpasste ich den Auftakt zum Winterfest 09 und so
gingen mir die ersten beiden Vorbands leider durch die Lappen. Beim
Eintreffen meiner Wenigkeit herrscht, nach dem Publikum zu urteilen,
bereits eine ausgelassene und feuchtfröhliche Stimmung. Kaum
im Transilvania angekommen und meine Sachen deponiert, besteigen schon die
Schweden DEVIAN die Bühne. Bei den Gründungsmitgliedern dieser
Combo handelt es sich um Erik
„Legion“ Hagstedt (Vocals) und Emil
Dragutinovic hinter der Schiessbude. Nachdem die beiden die Segel bei
Marduk gestrichen hatten, dauerte es nicht lange, um sich musikalisch
wieder zusammenzuraufen. Mit
Black Metal hat DEVIAN fast gar nichts mehr gemein. Viel mehr schießen
mir Death-Metal Salven um die Ohren die es in sich haben. Hie und da
sickern doch stellenweise panzerdivisionische Ansätze durch. Doch das Fünftett
setzt nicht nur auf pure Knüppelorgie, sondern gibt auch melodische
Passagen von sich, was den Songs gut bekommt. Ein mehr als nur solider
Auftritt. Das polnische Aushängeschild des Death-Metal Marke VADER gibt dem rangelvollen Transilvania anschließend gehörig Zündstoff. Ihrem Ruf als exzellente Live-Band machen sie bei ihrem Auftritt alle Ehre. Das Publikum haben die Herren schnell auf ihrer Seite. Piotr „Peter“ Wiwczarek, das letzte verbliebende Mitglied, und seine Mannen gehören ohne Frage zur Oberliga des Death-Metal. Eine Top-Show der Extraklasse.
Dann wurde es allmählich Zeit für den Co-Headliner SAMAEL. Die Eidgenossen verlieren nicht viele Worte, sondern legen gleich los und legen einen exquisiten Auftritt hin. Allein schon, dass sie INTO THE PENTAGRAM aus ihrem Repertoire ausbuddeln, ist der Besuch im Transilvania wert. Geil! Das Trio versprüht einen ungemeinen Groove und saugt mich unwiderruflich in ihren Bann. Die Show ist schon fast magisch anmutend. Was nicht zuletzt an der hypnotischen Lichtshow liegt. Der charismatische Frontmann Vorph ist die Ruhe in Person. Ich schiess noch schnell ein paar Fotos, um mich dann Hals über Kopf unter die headbangende Meute zu schmeissen.
Der Frontdeibel von DEICIDE Glen Benton ist diesem Abend sichtlich gut gelaunt und erstaunlich gesprächig. Zum Glück für alle Anwesenden. Denn die Laune des bekannten Cholerikers hatte schon des öfteren für negative Schlagzeilen gesorgt. Diese hält auch durch das ganze Konzert hindurch an. Sündenpfuhl Benton gibt sich bodenständig und publikumsnah. Die beiden, auch nicht mehr ganz neuen Herren an der Klampfe, zeigen sich als eingespieltes Team. Ebenfalls überraschend lange fiel das Set aus, dass sich über anderthalb Stunden hielt und sich quer über das ganze Schaffen von DEICIDE erstreckte. Auch in dieser Hinsicht hat man schliesslich schon anderes gehört.
Somit
neigt sich schon wieder ein gelungener Abend der Highspeedfrequenzen dem
Ende zu und ich wanke bald gen Ausgang zu. (Pink) - Forum |
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