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KID
ROCK |
3.12.2008, Zenith, D-München |
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Die
Kanadier von FINGER ELEVEN begannen pünktlich um 20.00 Uhr und
lieferten eine oberlangweilige Show ab. Man hätte meinen können, Sänger
Scott Anderson sei mit Joe Cocker verwandt, was die Bewegungen und das
Gezucke auf der Bühne anging. Gott
sei Dank war es nach einer halben Stunde vorbei. Einzig der Song „Paralized“
war gut anzuhören und brachte etwas Stimmung in die Halle. Niemand
bedauerte den Abgang von FINGER ELEVEN. Und so
wartete man auf den Main Act, den American Bad Ass – KID ROCK! Und
dieser gab auch gleich Vollgas mit „Rock 'n Roll Jesus“. Die Halle
tobte, was man nicht für möglich gehalten hätte, so wie das Publikum
auf FINGER ELEVEN reagiert hatte. Man hätte meinen können, hier stünden
nur Schlaftabletten, aber bei der richtigen Mucke wachten alle auf und
sogar der bravste Bürohengst (das Publikum fand ich angsteinflößend –
so viele Tussies und Anzug- und Hemdträger hab auf noch keinem Konzert
erlebt! Ich fühl mich wohler unter großen, starken Lederjacken- und
Tattooträgern!) wurde zum wilden Tier! Man
mixe zwei Songs „Sweet Home Alabma“ und „Werewolfes Of London“,
schreibe einen neuen Text dazu, mische alles ab und schwups schon hat man
den Sommerhit 2008; und mit dem Sommerhit kamen auch die
Konzertnachfragen! Und somit durften man KID ROCK live erleben
KID
ROCK hatte neun Musiker und zwei Sängerinnen mit im Gepäck, was
bedeutete, dass auf der Bühne einiges geboten war! Auf eben dieser war
den ganzen Abend eine Show der Superlative geboten! KID ROCK selber griff
immer wieder zur Gitarre, saß bei einem Song am Klavier und schwang
einmal sogar die Drumsticks! Die
Setliste war geprägt von der aktuellen CD „Rock `n Roll Jesus“. Natürlich
fehlten auch die Nu-Metal-Songs nicht, für die KID ROCK ja bekannt ist,
wie z.B. „Cowboy“, „American Bad Ass“, „Son Of Detroit“ usw.
KID ROCK ließ dem Publikum kaum eine Verschnaufpause und trieb es immer
noch ein bisschen wilder! Einen wirklichen Höhepunkt kann man an diesem
Abend gar nicht ausmachen, denn der ganze Abend war ein einziger Höhepunkt!
Sehr facettenreich, sehr abwechslungsreich – das ist KID ROCK! Er
vereint den Southern Rock , Country- und auch Hip Hop-Elemente (ok, man
kann es auch Nu-Metal nennen) und natürlich den guten alten Rock! Und
genau diese Mischung macht KID ROCK aus. Es gab
zwei Songs als Zugabe, unter anderem den Song „Hot“ (ey, der singt über
mich! „She’s
got a body like the devil and she smells like sex…so hot… I wanna get
you alone… so hot… i wanna get you stoned… I don’t wanna be your
friend, i wanna fuck you like i’d never gonna see you again…ui, ui,
ui) und nach, sage und schreibe ganzen zwei (!) Stunden
Spieldauer ging der Abend zu Ende! (Melanie) - Forum |
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