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SLAYER |
10.11.2008, Eishalle Deutweg, CH-Winterthur |
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15 Minuten nach Türöffnung ging es mit AMON AMARTH aus Stockholm los. Die fünf präsentieren Death Metal wie man es sich wünscht. Johan gelang es von Anfang an, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Auch wenn kaum einer verstanden hat, was er uns in seinem Wikinger-Englisch sagen wollte, wir haben einfach mal mit „Yeah“ auf seine Fragen und Aufforderungen geantwortet.
Des
Headbangers Herz wurde auf jeden Fall zufrieden gestellt. Gespielt wurden
viele Songs aus dem neuen Album, „Twilight
Of The Thundergod“,
es gab aber
auch noch ein paar Kostproben aus den älteren Alben. Da ich sehr viele
AMON AMARTH Fans unter dem Publikum sah, wunderte es mich doch sehr, dass
diese fünf nur gerade 30 Minuten Spielzeit bekamen. Das war definitiv
viel zu wenig! Nach einer kurzen Umbaupause betraten MASTODON die Bühne. Bill Kelliher (Gitarrist) fehlte, da er in London im Krankenhaus liegt. Und er fehlte wirklich, es hat zwar kaum nur an seiner Abwesenheit gelegen, doch diese 45 Minuten waren grässlich!
Entweder
hörte man Brann Dailor, den Drummer oder Brent Hinds den Gitarristen.
Beides zusammen war anscheinend ein Ding der Unmöglichkeit. Das Publikum
fand es auch nicht so toll und die Stimmung sank nach dem tollen Anfang
von AMON AMARTH so ziemlich auf den Nullpunkt. Ok, ein paar betrunkene
Teenies fanden es trotzdem gut, doch die zählen in meinen Augen nicht als
Massstab ;o) Um 20:00 Uhr waren dann TRIVIUM an der Reihe und MASTODON waren schnell wieder vergessen. Mit einem gewaltigen Bassintro, welches einem den Brustkasten vibrieren liess, betraten die fünf aus Florida die Bühne. TRIVIUM machten wirklich Spass. Auch bei ihnen war es sehr laut, aber DAS hat gepasst!
Geile
Gitarrensolos, super Drumeinlagen, toller Gesang und gut abgemischt. Die
Stimmung war dann auch schnell wieder so toll wie bei AMON AMARTH und es
wurde fleissig mit dem Kopf gewippt. Matthew, Corey (Gitarre) und Paolo
(Bass) wirbelten auf der Bühne umher und genossen sichtlich den Kontakt
mit den Fans, von denen es wie bei AMON AMARTH doch einige gab. Dann, um 21:00 Uhr war es soweit. Auf das weisse Tuch, welches die Bühne verdeckte, wurden SLAYER Schriftzüge projeziert und das Intro eingespielt. Der Vorhang fiel und SLAYER begannen mit „Disciple“ hart und schnell. Hinten auf der Bühne gab es eine grosse Lichterwand, welche Videos zeigte und Unmengen von Verstärkern und Strobos, welche auf der Bühne standen. Wer immer die bescheuerte Idee hatte, diese ca. 15 Leuchten einzusetzen, der hat sich die Show bestimmt noch nicht aus dem Publikum angeschaut. Das war viel zu viel grelles Licht auf einmal und ich bin froh, dass ich nicht schneeblind nach Hause gehen musste.
(Denise) - Forum |
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